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Der Elm, ein über 20 Kilometer langer, mit Buchenwald bewachsener Höhenzug, wurde 1967 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt und gilt als der schönste und größte Buchenwald Norddeutschlands.

1977 wurde er zusammen mit zwei weiteren Waldgebieten, dem Dorm und dem Lappwald, zum Naturpark Elm-Lappwald ausgewiesen. Der Lappwald, im östlichen Teil des Naturparks gelegen, beginnt unmittelbar am Stadtrand von Helmstedt.

Auf gut ausgeschilderten Wanderwegen finden Sie hier Erholung pur. Malerische Seen laden zur Rast ein, und die Überreste der vorgelagerten Helmstedter Verteidigungsanlagen, die sogenannten Warten, lohnen einen Besuch. Aufmerksame Wanderer können die heimische Tierwelt in ihrem ganzen Artenreichtum beobachten.

Eine besondere Erholungsstätte im urwüchsigen Lappwald ist Bad Helmstedt im Brunnental.

 

 

Herrliche Wanderwege, Teiche und Grünanlagen entfalten hier einen besonderen Reiz. Bad Helmstedt bietet in der Nachfolge eines ehemaligen Heilbades eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten, die vom Waldspaziergang bis hin zum Besuch des im Wald gelegenen Brunnentheaters reichen.

Es lohnt sich hier, einen ausgedehnten Spaziergang um die Teiche zu machen, anschließend einen Kaffee zu trinken und in Helmstedt den Tag mit einem gemütlichen Abendessen ausklingen zu lassen.

Grillplatz

Wo lässt es sich nach einer ausgedehnten Wanderung im wunderschönen Lappwald am besten rasten? Natürlich am Grillplatz der Stadt Helmstedt hinter dem Brunnentheater.

Wenn das Grillfleisch bruzzelt, kann man sich kaum einen schöneren Abschluss eines Wandertages vorstellen.

Buchen Sie Ihr Grillvergnügen in der "Info am Markt", Markt 7/8, 38350 Helmstedt, Telefon 0 53 51/39 90 95.

Brunnentheater

Mitten im Wald befindet sich das Helmstedter Brunnentheater.

Die Anfänge der Helmstedter Theater-Tradition liegen weit zurück. Bereits am 18. Juni 1815 öffnete das vom Wirt des Gesundbrunnens Carl Julius Borcherdt erbaute Kurtheater im Brunnental seine Pforten.

In den ersten Jahrzehnten wurde im Brunnentheater fast ausschließlich leichte Unterhaltung geboten. Nach dem Revolutionsjahr 1848 trat dann eine Änderung ein. Neben beschwingten italienischen Spielopern, burlesken Possen mit Gesang und beliebten Ballettdarbietungen fanden damals auch die Aufführungen der Klassiker und ganz besonders die der nationalen Dichter große Zustimmung beim Helmstedter Publikum.

Besondere Akzente setzte die "Braunschweiger Schauspielgruppe" u. a. mit Lessings "Emilia Galotti". Auch Ensembles aus anderen Städten, wie zum Beispiel das "Magdeburger Nationaltheater", gastierten in Helmstedt mit großem Erfolg. Erst der erste Weltkrieg setzte dem Helmstedter Theaterleben im Herbst 1914 ein vorläufiges Ende.

Nach dem Abriss des Brunnentheaters 1924, wurde das "Kurtheater Bad Helmstedt" mit Kalmans Operette "Gräfin Mariza" unter der Leitung Georg Syguda am 01. Juni 1927 nach 3-jähriger Bauzeit feierlich eröffnet. Neben immerhin 12 Operetten standen 8 Komödien und 13 Schauspiele auf dem ersten Sommerspielplan.

In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts verzeichnete das Theater einen riesen Aufschwung. Die immer größer werdende Mobilität der Bevölkerung trug dazu bei, dass das Brunnentheater nicht nur auf die Helmstedter sondern auch auf die Einwohner im Umland eine wachsende Anziehungskraft ausübte.

In dieser Zeit wurde das Brunnentheater zum kulturellen Mittelpunkt im Helmstedter Gebiet. Heute noch finden im Helmstedter Brunnentheater von September bis Mai Gastspiele bekannter auswärtiger Bühnen mit Schauspielern von internationalem Rang statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Aktueller Spielplan                                             zurück

Quelle:

- HELMSTEDT die Geschichte einer deutschen Stadt

 

- Helmstedter Theater-Tradition

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