Im September 1989 hatte die Stadt Helmstedt sich mit dem Wunsch nach einer Städtepartnerschaft an Haldensleben gewandt. Dabei stellte sich heraus, dass es fast unmöglich war, Kontakte zu einer Stadt in der damaligen DDR zu knüpfen. Nach der Grenzöffnung jedoch überschlugen sich die Ereignisse, und am 01.06.1990 konnte die Partnerschaft zwischen Helmstedt und Haldensleben besiegelt werden. Der historische Stadtkern von 1223 ist noch heute gut zu erkennen und von einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben. Von den ehemals vier Stadttoren sind das Stendaler Tor und der Bülstringer Torturm erhalten. Als Rechtssymbol verkörpert der "Reitende Roland", ![]() der auf dem Marktplatz vor dem Rathaus steht, u. a. das seit 1586 verliehene Marktrecht. Heute präsentiert sich Haldensleben als eine moderne aufstrebende Kreisstadt. Ein Bummel durch die Fußgängerzone und an der alten Stadtmauer entlang lohnt sich. Auch der Umkreis von Haldensleben hat einiges zu bieten. So kann man z. B. die Ziegelei Hundisburg als technisches Denkmal besichtigen; ![]() ![]() sehenswert ist auch ein großer Landschaftspark in Alt-Haldensleben, gestaltet von Lemmé. Gegenseitige Kontakte bestehen überwiegend zwischen den Partnerschaftsvereinen in Haldensleben und Helmstedt. Einladungen zu besonderen Veranstaltungen werden in der Zeitung veröffentlicht und sind für alle interessierten Bürger zugänglich. |