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Die Chronik unserer Stadt


Siegel der Stadt aus dem Jahre 1228
Lübbensteine, Großsteingräber aus der jüngeren Steinzeit
Hausmannsturm, das einzig erhaltene Stadttor im Braunschweiger Land
Siegel der Stadt aus dem Jahre 1228
Lübbensteine, Großsteingräber aus der jüngeren Steinzeit
Hausmannsturm, das einzig erhaltene Stadttor im Braunschweiger Land
Siegel der Stadt aus dem Jahre 1228
Lübbensteine, Großsteingräber aus der jüngeren Steinzeit
Hausmannsturm, das einzig erhaltene Stadttor im Braunschweiger Land

 

 

 

ca. 3500 vor Chr.

 

wird das älteste vorgeschichtliche Denkmal Helmstedts, die "Lübbensteine" (Großsteingräber), vor den Toren der Stadt angelegt.

 

 

 

um 800

 

gründet der Heilige Ludger eine Missionszelle, aus der sich das Benediktiner-Kloster St. Ludgerus entwickelte. Dem Klosterabt unterstand Helmstedt bis ins späte Mittelalter.

 

 

 

952

 

findet sich eine erste urkundliche Erwähnung als Helmonstede.

 

 

 

1199

 

erfolgt die Zerstörung der Stadt durch den Erzbischof Ludolph von Magdeburg.

 

 

 

1230

 

wird zum Schutz des Stadtkernes eine Stadtmauer errichtet.

 

 

 

1247

 

erhält Helmstedt die Stadtrechte.

 

 

 

1286

 

wird der Helmstedter Hausmannsturm erstmals urkundlich erwähnt und ist als wesentlicher Teil des Mauerrings heute das einzig erhaltene Stadttor im Lande Braunschweig.

 

 

 

von 1426 - 1518

 

begründet Helmstedt die Mitgliedschaft im Städtebund "Die Hanse".

 

 

 

1542

 

erreicht die Reformation auch die Stadt Helmstedt. Im Jahr 1530 findet in der Kirche St. Stephani die erste evangelische Predigt statt. Die Reformation setzt sich gegen den Widerstand des Klosters St. Ludgerus und zunächst auch des katholischen Herzogs Heinrich durch.

 

 

 

1568

 

führt Herzog Julius unmittelbar nach seiner Regierungsübernahme im Land Braunschweig, und damit auch im Gebiet des späteren Landkreises Helmstedt, die Reformation ein.

 

 

 

1576

 

gründet Herzog Julius die welfische Landesuniversität (Akademia Julia).

 

 

 

1810

 

löst Jérome Bonaparte, König von Westfalen und Bruder Napoleons, die Helmstedter Universität auf.

 

 

 

ehemaliges Kurtheater in Bad Helmstedt
ehemalige Universität (1894)
Marktplatz mit dem alten Rathaus aus dem Jahr 1888
ehemaliges Kurtheater in Bad Helmstedt
ehemalige Universität (1894)
Marktplatz mit dem alten Rathaus aus dem Jahr 1888
ehemaliges Kurtheater in Bad Helmstedt
ehemalige Universität (1894)
Marktplatz mit dem alten Rathaus aus dem Jahr 1888

 

 

 

1815

 

öffnet das vom Wirt des Gesundbrunnens Carl Julius Borcherdt erbaute Kurtheater im Brunnental seine Pforten mit dem Lustspiel „Die Pagenstreiche“ von Kotzebue, dargeboten von den Mitgliedern des herzoglichen Hoftheaters in Braunschweig.

 

 

 

1832

 

wird Helmstedt zur Kreisstadt.

 

 

 

1874

 

schließt die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG den ersten Tagebau „Trendelbusch“ auf.

 

 

 

Ende des 19. Jh.

 

erreichen erste wirtschaftliche Impulse durch die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG die Stadt.

 

 

 

Ende des 19. Jh.

 

wird die Bädertradition in Bad Helmstedt beendet. Herrliche Wanderwege, Teiche und Parkanlagen bieten in der Nachfolge eines ehemaligen Heilbades eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten, die vom Waldspaziergang über Kneippkuren bis hin zum Besuch des im Wald gelegenen Brunnentheaters reichen.

 

 

 

von 1904 - 1906

 

wird anstelle des ehemaligen Stadthauses das Rathaus im neugotischen Stil errichtet.

 

 

 


Helmstedter Rathaus im neugotischen Stil
Brunnentheater in Bad Helmstedt
Helmstedter Rathaus im neugotischen Stil
Brunnentheater in Bad Helmstedt

 

 

 

1924

 

wird das an Max Herbst im Jahr 1919 verkaufte Theater, es gehörte zum Gesundbrunnen in Bad Helmstedt, abgerissen. Es fand in der Nähe von Sommerschenburg als Feldscheune eine erneute Verwendung.

 

 

 

1927

 

wird das neu errichtete Helmstedter Brunnentheater mit Kalmans Operette "Gräfin Mariza" unter der Leitung von Georg Syguda nach 3-jähriger Bauzeit feierlich eröffnet.

 

 

 

ab 1945

 

nimmt Helmstedt den Platz einer Grenzstadt zur Deutschen Demokratischen Republik mit einem der wichtigsten Ost-West-Übergänge ein.

 

 

 

ab 1950

 

werden neue Wohngebiete außerhalb des Altstadtkerns erschlossen.

 

 

 

1956

 

erlangt Helmstedt den Status einer selbstständigen Stadt.

 

 

 

1974

 

werden im Zuge der Gebietsreform die Dörfer Emmerstedt und Barmke als Ortsteile eingemeindet.

 

 

 

1978

 

beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Vitré in Frankreich.

 

 

 

1980

 

beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Chard in Großbritannien.

 

 

 

1982

 

wird das Brunnental staatlich anerkannter Erholungort Bad Helmstedt.

 

 

 


Willkommen im staatlich anerkannten Erholgungsort Bad Helmstedt.

 

 

 

1983

 

beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Albuquerque in den USA.

 

 

 

1985

 

erfolgt durch das Land Niedersachsen die Gründung der Deutschen Technischen Akademie.

 

 

 

1985

 

nimmt die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG das Kraftwerk Buschhaus in Betrieb.

 

 

 

1986

 

wird über vierzig Jahre nach seiner Zerstörung das ehemalige Eingangsportal zum Kloster St. Ludgerus, das Türkentor, wieder aufgebaut.

 

 

 


Türkentor vor und nach Wiederaufbau im Jahr 1986

 

 

 

1986

 

beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Fiuggi in Italien.

 

 

 

1989

 

öffnet sich mit dem Fall der Grenze auch der größte europäische Ost-West-Übergang "Helmstedt-Marienborn".

 

 

 

1990

 

feiern die Menschen besonders in Helmstedt die Wiedervereinigung Deutschlands und damit die Aufhebung aller Grenzübergangsstellen.

 

 

 

1990

 

beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Haldensleben in Sachsen-Anhalt.

 

 

 

1991

 

beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Swetlogorsk in Belarus (Weißrussland).

 

 

 

1992

 

findet der 12. Tag der Niedersachsen in Helmstedt statt.

 

 

 

1994

 

werden die ersten Helmstedter Universitätstage als zukünftige jährliche Veranstaltung eröffnet.

 

 

 

1996

 

öffnet das neue Technologie- und Gründerzentrum DTA "Deutsche Technische Akademie" seine Türen.

 

 

 

1998

 

nimmt die Thermische Restabfallvorbehandlungsanlage (TRV) der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke AG ihren Betrieb auf.

 

 

 

2000

 

wird das Projekt "Grenzenlos-Wege zum Nachbarn" als dezentrales Projekt für die Expo 2000 in Hannover anerkannt.

 

 

 

2002

 

lässt die Stadt Helmstedt ihr Wahrzeichen, den Hausmannsturm, sanieren und richtet einen Trauraum ein.

 

 

 


Trauraum mit Lounge im historischen Hausmannsturm

 

 

 

2002

 

legt die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG das Kraftwerk Offleben still, gleichzeitig findet die Auskohlung des Tagebaus Helmstedt statt. Das Unternehmen wandelt sich zum Entsorger.

 

 

 

2002

 

beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Orastie in Rumänien.

 

 

 

2003

 

gelangt die ehemalige Helmstedter Universität zu neuen Ehren mit dem externen Studiengang "Master of Business" der Universität Magdeburg.

 

 

 

2003

 

beginnt die umfassende Restaurierung des wahrscheinlich ältesten noch erhaltenen Wohn- und Geschäftshauses in Helmstedt, "Markt 7", aus dem Jahre 1491.

 

 

 

2004

 

erfolgt die Erweiterung der DTA um das Technologie- und Businesszentrum für Modellbau und Konstruktion.

 

 

 

2004

 

eröffnet die neue Touristen-Information "Info am Markt" in den Häusern Markt 7/8.

 

 

 

2004

 

beginnt der Wasseranstieg im künftigen "Helmstedt-See" im ehemaligen Tagebau Helmstedt.

 

 

 

2005

 

wird das letzte Teilstück des Umgehungsstraßenringes um Helmstedt für den Verkehr freigegeben.

 

 

 


Technologie- und Businesszentrum für Modellbau und Konstruktion

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16. Helmstedter Universitätstage vom 24. bis 25.9.2010

Universitätstage vom 24. bis 25.9.2010



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Brunnentheater Helmstedt

Brunnentheater Helmstedt



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