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ca. 3500 vor Chr. |
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wird das älteste vorgeschichtliche Denkmal Helmstedts, die "Lübbensteine" (Großsteingräber), vor den Toren der Stadt angelegt. |
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um 800 |
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gründet der Heilige Ludger eine Missionszelle, aus der sich das Benediktiner-Kloster St. Ludgerus entwickelte. Dem Klosterabt unterstand Helmstedt bis ins späte Mittelalter. |
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952 |
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findet sich eine erste urkundliche Erwähnung als Helmonstede. |
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1199 |
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erfolgt die Zerstörung der Stadt durch den Erzbischof Ludolph von Magdeburg. |
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1230 |
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wird zum Schutz des Stadtkernes eine Stadtmauer errichtet. |
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1247 |
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erhält Helmstedt die Stadtrechte. |
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1286 |
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wird der Helmstedter Hausmannsturm erstmals urkundlich erwähnt und ist als wesentlicher Teil des Mauerrings heute das einzig erhaltene Stadttor im Lande Braunschweig. |
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von 1426 - 1518 |
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begründet Helmstedt die Mitgliedschaft im Städtebund "Die Hanse". |
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1542 |
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erreicht die Reformation auch die Stadt Helmstedt. Im Jahr 1530 findet in der Kirche St. Stephani die erste evangelische Predigt statt. Die Reformation setzt sich gegen den Widerstand des Klosters St. Ludgerus und zunächst auch des katholischen Herzogs Heinrich durch. |
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1568 |
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führt Herzog Julius unmittelbar nach seiner Regierungsübernahme im Land Braunschweig, und damit auch im Gebiet des späteren Landkreises Helmstedt, die Reformation ein. |
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1576 |
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gründet Herzog Julius die welfische Landesuniversität (Akademia Julia). |
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1810 |
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löst Jérome Bonaparte, König von Westfalen und Bruder Napoleons, die Helmstedter Universität auf. |
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1815 |
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öffnet das vom Wirt des Gesundbrunnens Carl Julius Borcherdt erbaute Kurtheater im Brunnental seine Pforten mit dem Lustspiel „Die Pagenstreiche“ von Kotzebue, dargeboten von den Mitgliedern des herzoglichen Hoftheaters in Braunschweig. |
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1832 |
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wird Helmstedt zur Kreisstadt. |
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1874 |
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schließt die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG den ersten Tagebau „Trendelbusch“ auf. |
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Ende des 19. Jh. |
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erreichen erste wirtschaftliche Impulse durch die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG die Stadt. |
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Ende des 19. Jh. |
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wird die Bädertradition in Bad Helmstedt beendet. Herrliche Wanderwege, Teiche und Parkanlagen bieten in der Nachfolge eines ehemaligen Heilbades eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten, die vom Waldspaziergang über Kneippkuren bis hin zum Besuch des im Wald gelegenen Brunnentheaters reichen. |
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von 1904 - 1906 |
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wird anstelle des ehemaligen Stadthauses das Rathaus im neugotischen Stil errichtet. |
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1924 |
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wird das an Max Herbst im Jahr 1919 verkaufte Theater, es gehörte zum Gesundbrunnen in Bad Helmstedt, abgerissen. Es fand in der Nähe von Sommerschenburg als Feldscheune eine erneute Verwendung. |
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1927 |
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wird das neu errichtete Helmstedter Brunnentheater mit Kalmans Operette "Gräfin Mariza" unter der Leitung von Georg Syguda nach 3-jähriger Bauzeit feierlich eröffnet. |
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ab 1945 |
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nimmt Helmstedt den Platz einer Grenzstadt zur Deutschen Demokratischen Republik mit einem der wichtigsten Ost-West-Übergänge ein. |
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ab 1950 |
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werden neue Wohngebiete außerhalb des Altstadtkerns erschlossen. |
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1956 |
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erlangt Helmstedt den Status einer selbstständigen Stadt. |
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1974 |
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werden im Zuge der Gebietsreform die Dörfer Emmerstedt und Barmke als Ortsteile eingemeindet. |
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1978 |
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beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Vitré in Frankreich. |
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1980 |
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beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Chard in Großbritannien. |
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1982 |
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wird das Brunnental staatlich anerkannter Erholungort Bad Helmstedt. |
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1983 |
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beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Albuquerque in den USA. |
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1985 |
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erfolgt durch das Land Niedersachsen die Gründung der Deutschen Technischen Akademie. |
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1985 |
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nimmt die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG das Kraftwerk Buschhaus in Betrieb. |
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1986 |
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wird über vierzig Jahre nach seiner Zerstörung das ehemalige Eingangsportal zum Kloster St. Ludgerus, das Türkentor, wieder aufgebaut. |
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1986 |
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beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Fiuggi in Italien. |
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1989 |
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öffnet sich mit dem Fall der Grenze auch der größte europäische Ost-West-Übergang "Helmstedt-Marienborn". |
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1990 |
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feiern die Menschen besonders in Helmstedt die Wiedervereinigung Deutschlands und damit die Aufhebung aller Grenzübergangsstellen. |
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1990 |
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beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Haldensleben in Sachsen-Anhalt. |
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1991 |
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beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Swetlogorsk in Belarus (Weißrussland). |
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1992 |
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findet der 12. Tag der Niedersachsen in Helmstedt statt. |
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1994 |
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werden die ersten Helmstedter Universitätstage als zukünftige jährliche Veranstaltung eröffnet. |
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1996 |
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öffnet das neue Technologie- und Gründerzentrum DTA "Deutsche Technische Akademie" seine Türen. |
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1998 |
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nimmt die Thermische Restabfallvorbehandlungsanlage (TRV) der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke AG ihren Betrieb auf. |
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2000 |
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wird das Projekt "Grenzenlos-Wege zum Nachbarn" als dezentrales Projekt für die Expo 2000 in Hannover anerkannt. |
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2002 |
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lässt die Stadt Helmstedt ihr Wahrzeichen, den Hausmannsturm, sanieren und richtet einen Trauraum ein. |
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2002 |
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legt die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG das Kraftwerk Offleben still, gleichzeitig findet die Auskohlung des Tagebaus Helmstedt statt. Das Unternehmen wandelt sich zum Entsorger. |
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2002 |
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beschließt Helmstedt die Partnerschaft mit Orastie in Rumänien. |
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2003 |
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gelangt die ehemalige Helmstedter Universität zu neuen Ehren mit dem externen Studiengang "Master of Business" der Universität Magdeburg. |
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2003 |
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beginnt die umfassende Restaurierung des wahrscheinlich ältesten noch erhaltenen Wohn- und Geschäftshauses in Helmstedt, "Markt 7", aus dem Jahre 1491. |
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2004 |
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erfolgt die Erweiterung der DTA um das Technologie- und Businesszentrum für Modellbau und Konstruktion. |
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2004 |
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eröffnet die neue Touristen-Information "Info am Markt" in den Häusern Markt 7/8. |
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2004 |
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beginnt der Wasseranstieg im künftigen "Helmstedt-See" im ehemaligen Tagebau Helmstedt. |
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2005 |
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wird das letzte Teilstück des Umgehungsstraßenringes um Helmstedt für den Verkehr freigegeben. |
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