Anliegen A-Z

Aktuelles aus der Abwasserentsorgung

 

 

Die Abwasserentsorgung Helmstedt (AEH) betreibt ein mehr als 200 Kilometer langes Kanalnetz im Bereich der Stadt Helmstedt, den Ortsteilen Emmerstedt und Barmke sowie im Brunnental. Im Rahmen der ordnungsgemäßen Betriebsführung ist es erforderlich, Reparatur-, Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen durchzuführen. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Kanalspülungen und Kanalinspektionen. All diese Maßnahmen finden im öffentlichen Verkehrsraum statt und haben außerdem Einfluss auf die am jeweiligen Kanalnetz angeschlossenen Grundstücksentwässerungsanlagen. Während der Arbeiten am Kanalnetz können Beeinträchtigungen für die Anlieger leider nicht ausgeschlossen werden. 

Die Abwasserentsorgung wird zukünftig unter dieser Rubrik über anstehende und laufende Projekte rund um das Kanalnetz der Stadt Helmstedt informieren. 

 

 

Bauprojekt Oberflächenwasserableitung Sternberger Teich

Mit den ersten Auftragsvergaben im Rahmen des Projektes Oberflächenwasserableitung Sternberger Teich ist das größte Kanalbauprojekt in der Stadt Helmstedt seit mehr als 25 Jahren nun in die Phase der baulichen Umsetzung gegangen. Der Eigenbetrieb Abwasserentsorgung Helmstedt wird quer durch die Stadt bis Ende 2018 ein rd. 1,7 km langes Kanal- und Grabensystem vom Ablauf des Sternberger Teiches an der Teichstraße bis zum Ablauf der Teichanlagen westlich der Kläranlage bauen lassen. Mit dieser grundlegenden Neuordnung des Oberflächenwasserabflusses durch Helmstedt werden viele Probleme gelöst, mit denen die städtische Abwasserbeseitigung in der Vergangenheit bei stärkeren Niederschlägen im Abstrombereich des Sternberger Teiches immer wieder konfrontiert worden war. Die Entlastung und Verbesserung der Reinigungsleistung der Kläranlage, die Reduzierung der Mischwasserabschläge und die hydraulische Entlastung des betroffenen Kanalnetzes sind entscheidende Bausteine, um die Abwasserbeseitigung in Helmstedt auch für zukünftige Anforderungen besser zu wappnen.

Begonnen wurde die bauliche Umsetzung des Projektes mit den beiden Querungsbauwerken für die B 244 (Fertigstellung 28.04.) und die Gleisstrecke der Elm-Lappwald-Bahn (Baubeginn 08.05.). Die Baudurchführung erfolgt im Rohrvortriebsverfahren, da die Verkehrsstrecken während der Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden dürfen. Von einer Startgrube aus werden die Rohrleitungen im bemannten (B244) und unbemannten (Bahn) Bohrverfahren unter den Verkehrswegen hindurch eingebaut. Zwischen den Bohrstrecken und im städtischen Pflanzgarten bis zum Bruchweg erfolgt ein klassischer Kanalbau und im Volkspark sowie westlich der B 244 wird für die Wasserführung ein offener Graben hergestellt. Die Grabenbauarbeiten im Volkspark sind am 24.04. begonnen worden. Die Kanalbauarbeiten können aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (gegenseitige Behinderungen) erst nach Abschluss der Vortriebsarbeiten aufgenommen werden. Dies ist für Ende Mai vorgesehen. Planung und Ausschreibung für den 2. Bauabschnitt der Kanalbaumaßnahmen bis zur Friedrichstraße werden derzeit mit Hochdruck vorangetrieben, damit die Bauarbeiten dort noch im Spätsommer starten können.  

Nach Fertigstellung des gesamten Kanal- und Grabensystems wird das Quellwasser aus dem Lappwald und das in der Stadt Helmstedt hinzufließende Niederschlagswasser wieder den Mühlengraben und die weiterführenden Gewässer erreichen, ohne die Passage durch das Mischwassernetz und die Abwasserbehandlungsanlage der Stadt Helmstedt zu nehmen. Dieser ursprüngliche Zustand war vor mehr als hundert Jahren geändert worden, als die beiden maßgeblichen Gewässer der Stadt Helmstedt, nämlich der Mühlengraben und der Faule Bach, in die Schmutzwasserbeseitigung der Stadt einbezogen worden waren. In dem unten angefügten Übersichtsplan ist der Verlauf des Kanal- und Grabensystems durch die Stadt Helmstedt abgebildet.

 

 

Übersicht zu den Kanalbaustellen in Helmstedt im Jahr 2017

2017 investiert der städtische Eigenbetrieb Abwasserentsorgung mehr als 3,5 Millionen Euro in die Sanierung und Erneuerung des Helmstedter Kanalnetzes. Die Arbeiten umfassen eine Kanalnetzlänge von rd. 3.000 m.  Damit verbunden sind zwangsläufig eine ganze Reihe von Baustellen, die über das Jahr verteilt in unterschiedlichen Bereichen abgewickelt werden müssen. Diese Maßnahmen sind aber zwingend notwendig, um auch weiterhin eine nachhaltig sichere und umweltgerechte Ableitung des Abwassers gewährleisten zu können. Etwa die Hälfte der Arbeiten wird dabei in geschlossener Bauweise durchgeführt. Diese Verfahren sind erheblich kostengünstiger, als eine offene Kanalerneuerung und zudem für die Anlieger und Verkehrsteilnehmer mit weitaus geringeren Beeinträchtigungen verbunden. Überall dort, wo es technisch möglich und wirtschaftlich vorteilhaft ist, werden derartige Verfahren zum Einsatz gebracht. Im unten angefügten Plan „Baustellenübersicht_AEH_2017“ sind die in diesem Jahr vorgesehenen  Kanalbaustellen in ihrer Lage und, soweit bekannt, auch schon mit dem geplanten Ausführungszeitraum aufgeführt.

 

Im Rahmen der Baumaßnahme werden sich Behinderungen und Unannehmlichkeiten für die unmittelbar betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer leider nicht vermeiden lassen. Die Betriebsleitung der AEH bittet dafür an dieser Stelle schon mal vorab um Verständnis. Sollten Probleme auftreten, sprechen Sie diese bitte offen und direkt an. Nur so lassen sich zumindest die vermeidbaren Beeinträchtigungen auf der Baustelle minimieren. Wenn Sie Anregungen haben, welche Dinge im Rahmen der Arbeiten optimiert werden können, zögern Sie nicht, uns diese mitzuteilen. Telefonisch erreichen Sie uns unter den folgenden Rufnummern:

 

Herr Geisler 05351/531723

Herr Flemke 05351/531721

 

Kanalsanierung Elzweg zwischen Heinrich-Kremp-Straße und Elzweg 5 (Maßnahme abgeschlossen)

Der Abwasserkanal im Bereich Elzweg 5 - 13 weist starke Schäden auf. Daher ist es erforderlich, den Kanal auf 100 Metern zu sanieren. Damit wird auch für die Zukunft eine sichere Abwasserableitung gewährleistet. Der bauliche Zustand des Kanals erlaubt größtenteils eine Erneuerung im Berstlining-Verfahren. Dieses Sanierungsverfahren kommt im Bereich der AEH erstmalig zum Einsatz. Im Gegensatz zur Erneuerung in offener Bauweise spart dieses grabenlose Verfahren Kosten und kann erheblich schneller durchgeführt werden. Somit werden nachhaltig Abwassergebühren gespart und es kommt zu wesentlich geringeren Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer.

Die Arbeiten hab am 06.03.2017 begonnen und sollen Ende April abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten wird der Elzweg grundsätzlich halbseitig gesperrt und nur in Richtung Heinrich-Kremp-Straße befahrbar sein. Die Zufahrten zu den Grundstücken sind während der gesamten Arbeiten grundsätzlich erreichbar. Da einige Hausanschlüsse die Fahrbahn queren und in offener Bauweise hergestellt werden, wird es zeitweise erforderlich, den Baubereich vollständig zu sperren.

 

TV-Untersuchungen und Kanalspülungen im November 2016 (Maßnahme abgeschlossen) 

Im Auftrag der AEH wird die Firma Hesse ab dem 31.10.2016 etwa 15 Kilometer des Kanalnetzes der Stadt Helmstedt untersuchen. Die Kanäle werden zunächst mit Hochdruck gereinigt und anschließend mittels Kameratechnik inspiziert. Die Einsatzorte im Netz sind im angehängten Lageplan (s. unter Formulare) markiert.

Bei Hausanschlüssen ohne einen vorgeschriebenen Übergabeschacht, eine Rückstausicherung oder eine ausreichend bemessene Entlüftung über das Dach kann es bei den Reinigungsarbeiten aufgrund des hohen Spüldrucks vereinzelt zu Problemen in den Grundleitungen innerhalb und außerhalb des Hauses kommen. Weitere Einzelheiten dazu können dem Merkblatt "Spülunfälle und Entlüftung" entnommen werden. Auskünfte zu den Arbeiten erteilt der Betriebsingenieur der AEH, Herr Flemke, unter 05351/531721.  

 

Bemalung der Pumpstation in Emmerstedt

Im Rahmen einer Projektwoche im September 2016 der Giordano-Bruno-Gesamtschule Helmstedt beteiligten sich 47 Schüler an der künstlerischen Gestaltung der Pumpstation in Emmerstedt. Ziel war es, bei den Schülern ein Verständnis für den bewussten Umgang mit der Ressource Wasser zu erzeugen. Mit Unterstützung durch den Eigenbetrieb Abwasserentsorgung der Stadt Helmstedt gelang es den Schülern in nur vier Tagen, das Erscheinungsbild der Pumpstation stark zum Positiven zu verändern. Etwa 50 Quadratmeter Wandfläche erhielten so ein buntes Motiv rund um das Thema Wasser. Die Abwasserentsorgung Helmstedt und die Projektleiter der Giordano-Bruno-Gesamtschule hatten sich im Vorfeld zur Wahl des Motives abgestimmt und die Aktion für die Schüler gemeinsam geplant.

   

Kanalsanierung im Triftweg mit Groß-Liner DN 1000 (Maßnahme abgeschlossen)

Der Mischwasserkanal im Triftweg wird in der Zeit vom 16.11.2015 bis 20.11.2015 auf einer Länge von rd. 200 Metern zwischen dem Braunschweiger Tor und dem Pastorenweg saniert. Der Betonkanal ist im Jahr 1905 in Betrieb gegangen und gehört mit einem Durchmesser von einem Meter zu den größeren Kanälen in der Stadt Helmstedt. Die Voruntersuchungen haben ergeben, dass eine nachhaltige Renovierung mit einem Schlauchliner (ein mit Harz getränkter Glasfaserkunststoff-Schlauch) trotz des Kanalalters noch möglich ist.

"Da dieses Verfahren erheblich kostengünstiger ist, als eine offene Kanalerneuerung, und zudem die Anlieger und alle Verkehrsteilnehmer weitaus geringer beeinträchtigt werden, haben wir uns hier für dieses Bauverfahren entschieden“, erläutert Betriebsleiter Bernd Geisler. Eine Linersanierung mit diesem Durchmesser wird in Helmstedt erstmalig durchgeführt. Auch die Länge der Haltungen mit jeweils 100 Meter stellt eine große Herausforderung dar, da der einzelne Schlauch rd. 4,5 Tonnen auf die Waage bringt und in einem Stück bewegt und in den Bestandskanal eingezogen werden muss. Da Kanäle mit diesem Durchmesser begehbar sind, stehen sowohl Mitarbeiter der AEH als auch der ausführenden Firma ARKIL aus Hannover dafür bereit, notwendige Arbeiten im Zusammenhang mit den Hausanschlüssen im Kanal auszuführen. Auch dies stellt für die Beteiligten eine nicht alltägliche Herausforderung dar. Die Planung und Bauüberwachung der Maßnahme erfolgt durch den Betriebsingenieur der AEH, Jens Flemke, der als Ansprechpartner auch während der Bauphase unter 05351/531721 für Fragen und bei Problemen zur Verfügung steht.
Das Abwasser aus den Bereichen Henkestraße, Glockbergstraße und Braunschweiger Tor muss während der Baumaßnahme umgepumpt werden, was technisch nur bei Trockenwetter bzw. geringen Niederschlagsmengen umweltgerecht sichergestellt werden kann. Bei Regenwetter würde sich daher der Durchführungszeitraum entsprechend verschieben. Im Rahmen einer Ortsbesichtigung vor der Sitzung des Betriebsausschusses am 17.11.2015 werden sich die Ausschussmitglieder vor Ort über die Arbeiten informieren.
Nicht vermeiden lässt sich für die Woche der Durchführung, dass der Triftweg zwischen dem Braunschweiger Tor und dem Pastorenweg halbseitig gesperrt werden muss. Während der Bauzeit wird der Triftweg in diesem Teilstück in Fahrtrichtung Konrad-Adenauer-Platz zur Einbahnstraße und der Pastorenweg zwischen Dammgarten und der Einmündung Triftweg für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Der Triftweg zwischen der Conringstraße und dem Diamantenweg wird zur Sackgasse. Eine Umleitung wird aus Richtung Konrad-Adenauer-Platz über Vorsfelder Straße, Leuckartstraße, Braunschweiger Straße, und Braunschweiger Tor ausgeschildert. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten im Baustellenbereich besonders vorsichtig und umsichtig zu fahren. 

 

Kanalbaumaßnahme Marienstraße/Conringplatz (Maßnahme abgeschlossen) 

In der Marienstraße und am Conringplatz muss aufgrund starker Schäden ein ca. 200 Meter langes Teilstück des Abwasserkanals erneuert werden. Die Arbeiten werden am 14.09.2015 im Bereich Conringplatz beginnen. Anschließend wird dann der Kanal in der Marienstraße zwischen Conringplatz und Leuckartstraße erneuert und danach der in der Marienstraße zwischen Leuckartstraße und Gröpern. Ende November/Anfang Dezember sollen die Baumaßnahmen beendet werden. Die Firma Reiners aus Braunschweig wird die Arbeiten ausführen. Für sämtliche Fragen steht seitens der AEH Herr Flemke unter 05351/531721 als Ansprechpartner während der Baumaßnahme zur Verfügung. 

Im Rahmen der Baumaßnahme werden sich Behinderungen und Unannehmlichkeiten für die unmittelbar betroffenen Anlieger, die durch den Umleitungsverkehr beeinträchtigten u. a. leider nicht vermeiden lassen. Die Betriebsleitung der AEH bittet dafür an dieser Stelle schon mal vorab um Verständnis und ruft dazu auf, Probleme offen und direkt anzusprechen. Nur so lassen sich zumindest die vermeidbaren Beeinträchtigungen auf der Baustelle minimieren. Wenn Sie der Meinung sind, bestimmte Dinge lassen sich besser machen, scheuen Sie sich daher nicht, uns anzurufen (Herr Geisler 05351/531723; Herr Flemke s.o.).


Formulare

Theaterspielplan - Vorschau 2017/2018

Den Spielplan für die noch laufende Theatersaison 2016/2017 finden Sie hier

und hier gibt es den Flyer für den Spielplan der Saison 2017/20118

Die Edelhöfe

Zusammen mit der Stadt Helmstedt entwickelt die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH ein aktives Flächenmanagement. Hieraus folgern verschiedene Thesen zur Stadtentwicklung, die in einem Leitbild zusammen gefasst wurden und die wir Ihnen über diesen Link zum Nachlesen anbieten.

Gewerbegebiet Barmke-Autobahn

Der Landkreis Helmstedt plant gemeinsam mit der Stadt Helmstedt und der Wolfsburg AG die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes nördlich der BAB 2, Abfahrt 60 Barmke / Rennau.

Im Rahmen der Bauleitplanung ist vorgesehen, das Planungsgebiet mit gewerblichen Anlagen im Sinne des § 8 Baunutzungsverordnung zu entwickeln. Insbesondere für die Logistikwirtschaft bietet das Planungsgebiet durch die unmittelbare Nähe zur BAB 2 eine hohe Qualität. Das Planungsgebiet umfasst nach derzeitigem Stand rund 45 Hektar Gesamtfläche, die sich, bis auf die vorhandenen Feldwege sowie zwei Flächen mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen des sechsstreifigen Ausbaus der BAB 2, im vollständigen Besitz des Landkreises Helmstedt befindet.


Alle Informationen zum Thema finden Sie hier

Stadtverwaltung Helmstedt
E-Mail:     rathaus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 17-0
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Tourismus/Bürgerinfo:
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