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Baudenkmalförderung

Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Baudenkmalen sind oft mit denkmalbedingten Mehrkosten verbunden. Um Eigentümer bei der Finanzierung zu unterstützen, sind neben steuerlichen Erleichterungen (Einkommensteuergesetz) oft auch direkte finanzielle Hilfen erforderlich. Fördermittel in Form von Zuschüssen gewähren das Land Niedersachsen, der Bund aber auch diverse Stiftungen wie z. B. die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Stiftung Niedersachsen, Stiftung NORD/LB - Öffentliche oder Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die meisten Zuwendungsgeber fördern jedoch nur besonders ausgewählte Baudenkmale mit landes- oder sogar bundesweiter Bedeutung. 

Die durch das Land Niedersachsen zur Verfügung gestellten Mittel sind ebenfalls begrenzt. Daher unterstüzt die Stadt Helmstedt bereits seit dem Jahr 1989 Eigentümer beim Erhalt historischer Bausubstanz durch die Gewährung von Zuschüssen. Trotz der schwierigen Finanzlage ist die Stadt bemüht, auch in kommenden Jahren ausreichend Gelder zur Verfügung zu stellen. Um dieses Ziel zu erreichen wurde im Jahr 2000 die "Stiftung zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in Helmstedt" ins Leben gerufen. Seit dem 01.01.2007 werden Fördermittel nur noch aus den Erträgen der Stiftung gewährt.  

Grundlage für die städtische Förderung sind die Richtlinien über die Gewährung von Fördermitteln für Maßnahmen an Kulturdenkmalen in Helmstedt. Anträge auf Fördermittel können Eigentümer, Erbbauberechtigte und sonstige Nutzungsberechtige von Kulturdenkmalen stellen. Förderfähig sind Maßnahmen an Kulturdenkmalen im Sinne von § 3 des Nieders. Denkmalschutzgesetzes.  

Bitte beachten Sie, dass eine Förderung durch die Stadt Helmstedt ausschließlich für Maßnahmen an Kulturdenkmalen möglich ist, die sich im Gebiet der Stadt Helmstedt (einschließlich Bad Helmstedt und der Ortsteile Barmke und Emmerstedt) befinden.  

Die Höhe der Fördermittel richtet sich nach der Bedeutung des Kulturdenkmals für die Stadt Helmstedt und dem öffentlichen Interesse an der Maßnahme. Die Fördersumme beträgt in der Regel 25 % der förderfähigen Aufwendungen. In begründeten Fällen kann hiervon in beide Richtungen abgewichen werden. In jedem Fall erfolgt nur eine Anteilsfinanzierung. Die Gesamtfinanzierung einer Maßnahme muss gesichert sein. 

Gegenstand der Förderung können einzelne Maßnahmen an Baudenkmalen sein. Weisen Baudenkmale grundlegende Modernisierungs- und Instandsetzungsmängel im Sinn von § 177 Baugesetzbuch auf, kann eine Projektförderung erfolgen, die die komplette Sanierung eines Baudenkmals umfasst. 

Der Erhalt und die Reparatur von Originalsubstanz hat immer Vorrang bei einer Förderung. 

Voraussetzung für eine Förderung ist u. a., dass die Maßnahme den fachlichen Anforderungen der Denkmalbehörde entspricht. Insbesondere sind die denkmalfachlichen Auflagen in der Baugenehmigung oder der denkmalrechtlichen Genehmigung gemäß § 10 NDSchG zu beachten. Eine Bezuschussung kann auch davon abhängig gemacht werden, dass zuvor grundlegende Mängel am Gebäude beseitigt werden.  Besonders zu beachten ist, dass eine Maßnahme, die vor der Zuschussbewilligung begonnen worden ist, nicht mehr gefördert wird. Ausnahmen sind möglich, wenn die Stadt dem vorzeitigen Beginn schriftlich zugestimmt hat.


Rechtsgrundlagen Ortsrecht

Richtlinien über die Gewährung von Fördermitteln für Maßnahmen an Kulturdenkmalen in Helmstedt 

Satzung der "Stiftung zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in Helmstedt"


Benötigte Dokumente

Förmlicher Antrag "auf Gewährung von Fördermitteln für Maßnahmen an Kulturdenkmalen in Helmstedt".

Dem Antrag sind entsprechende Kostenvoranschläge (zur besseren Vergleichbarkeit mindestens 2 Angebote) beizufügen. 


Formulare

Zuständige Mitarbeiter

Rita Wismann
Bauaufsicht und Bauordnung
Tel: (05351) 17-5224
Fax: (05351) 595714
Zimmer: M214, 2. OG Rathaus
rita.wismann@stadt-helmstedt.de

Theaterspielplan 2017/2018

Den aktuellen Spielplan der Theatersaison 2017/2018 finden Sie hier

Die Edelhöfe

Zusammen mit der Stadt Helmstedt entwickelt die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH ein aktives Flächenmanagement. Hieraus folgern verschiedene Thesen zur Stadtentwicklung, die in einem Leitbild zusammen gefasst wurden und die wir Ihnen über diesen Link zum Nachlesen anbieten.

Gewerbegebiet Barmke-Autobahn

Der Landkreis Helmstedt plant gemeinsam mit der Stadt Helmstedt und der Wolfsburg AG die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes nördlich der BAB 2, Abfahrt 60 Barmke / Rennau.

Im Rahmen der Bauleitplanung ist vorgesehen, das Planungsgebiet mit gewerblichen Anlagen im Sinne des § 8 Baunutzungsverordnung zu entwickeln. Insbesondere für die Logistikwirtschaft bietet das Planungsgebiet durch die unmittelbare Nähe zur BAB 2 eine hohe Qualität. Das Planungsgebiet umfasst nach derzeitigem Stand rund 45 Hektar Gesamtfläche, die sich, bis auf die vorhandenen Feldwege sowie zwei Flächen mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen des sechsstreifigen Ausbaus der BAB 2, im vollständigen Besitz des Landkreises Helmstedt befindet.


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