Anliegen A-Z

Stiftung zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in Helmstedt

Helmstedt als ehemalige Hanse- und Universitätsstadt ist reich an historischen Kulturdenkmalen. Neben Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter sind in Helmstedt auch Villen und Bürgerhäuser aus den nachfolgenden Jahrhunderten erhalten geblieben. In den Ortsteilen Barmke und Emmerstedt haben etliche für die ländliche Region typische Wohn- und Wirtschaftsgebäude die vergangenen Zeiten überdauert. Um das historische Erscheinungsbild Helmstedts und seiner Ortsteile zu erhalten und zu pflegen bedarf es neben dem persönlichen Einsatz auch erheblicher finanzieller Mittel. 

Der überwiegende Teil der mehr als 500 Baudenkmale Helmstedts befindet sich in privater Hand. Nicht alle Eigentümer sind in der Lage, die mit einer denkmalgerechten Instandsetzung und Unterhaltung alter Bausubstanz verbundenen Ausgaben zu tragen. Da eine überörtliche Förderung nur selten und nur für  ausgewählte Vorhaben erfolgt, hat die Stadt Helmstedt bereits seit dem Jahr 1989 private Eigentümer beim Erhalt der historischen Bausubstanz durch die Gewährung von Zuschüssen aus Haushaltsmitteln unterstützt. Eine ausreichende Baudenkmalförderung aus Haushaltsmitteln ist wegen der schwierigen Finanzlage auf Dauer jedoch nicht möglich. 

Die Stadt Helmstedt hat aus diesem Grund im Jahr 2000 die "Stiftung zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in Helmstedt" ins Leben gerufen. Als Grundstock ist die Stiftung durch den Rat der Stadt Helmstedt mit einem Stiftungsvermögen in Höhe von 1.358.000 € ausgestattet worden. Mit den hieraus zu erzielenden Einkünften ist jedoch noch keine umfassende Förderung über einen längeren Zeitraum möglich.  Vorrangige Aufgabe der Stiftung war und ist es, das Vermögen und damit die verfügbaren Erträge deutlich zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist die Stiftung dringend auf die Unterstützung engagierter Bürger und Einwohner der Stadt Helmstedt angewiesen. 

Spenden:

Wir möchten Sie daher bitten, sich durch Spenden zugunsten der "Stiftung zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in Helmstedt" an der Erhaltung und Pflege des Stadtbildes Helmstedts zu beteiligen. Spenden können unter Angabe des Verwendungszwecks "Stiftung Denkmalschutz" auf das Konto IBAN DE03 2505 0000 0005 8020 95  der Stadtkasse Helmstedt bei der Norddeutschen Landesbank Helmstedt, BIC:NOLADE2HXXX eingezahlt werden. 

Die Stiftung ist berechtigt, für Spenden, die ihr zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigung) gemäß Einkommensteuergesetz auszustellen. 

Stiftungszweck:

Die Stiftung erfüllt ihren Zweck in der Hauptsache durch die Gewährung von Zuschüssen an Eigentümer von erhaltungswürdigen Gebäuden (ausschließlich im Gebiet der Stadt Helmstedt einschl. Bad Helmstedt und der Ortsteile Barmke und Emmerstedt). Die Stiftungssatzung sieht aber auch die Möglichkeit vor, ggf. den Erhalt eines Kulturdenkmals durch den An- und Verkauf zu sichern. 

Fördermittel aus Stiftungsmitteln werden gemäß den "Richtlinien über die Gewährung von Fördermitteln für Maßnahmen an Kulturdenkmalen in Helmstedt" gewährt. Anträge können Eigentümer von Kulturdenkmalen im Sinne von § 3 Abs. 2 und 3 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes (NDSchG) stellen. Die Höhe der Fördermittel richtet sich nach der Bedeutung des Kulturdenkmals für die Stadt Helmstedt und dem öffentlichen Interesse an der Maßnahme. Die Fördersumme beträgt in der Regel 25 % der förderfähigen Aufwendungen. In begründeten Fällen kann hiervon in beide Richtungen abgewichen werden. In jedem Fall erfolgt nur eine Anteilsfinanzierung. Die Gesamtfinanzierung der Maßnahme muss gesichert sein. 

Gefördert werden einzelne Maßnahmen an Baudenkmalen, z. B.

  • grundlegende Sanierung der Fassade, einschl. Anstricharbeiten,
  • Beseitigung von nicht denkmalgerechten Fassadenverkleidungen,
  • Giebelbehang mit Dachziegeln aus gebranntem Material,
  • Dacheindeckung mit Dachziegeln aus gebranntem Material (vorrangig Krempziegel),
  • Reparatur und Erneuerung von Holzfenstern und -türen,
  • Zimmererarbeiten und damit unmittelbar in Zusammenhang stehende Arbeiten an denkmalbegründenden Bauteilen,
  • Reparatur von historischen Bauteilen. 

Nicht förderfähig sind z. B. die Kosten der Gerüststellung, Entsorgung des Bauschutts, Dachrinnenarbeiten, Wärmeschutz. 

Weisen Baudenkmale grundlegende Modernisierungs- und Instandsetzungsmängel im Sinne von § 177 Baugesetzbuch auf, kann auch eine Projektförderung erfolgen, die die komplette Sanierung eines Baudenkmals umfasst. 

Der Erhalt und die Reparatur von Originalsubstanz hat immer Vorrang bei einer Förderung. 

Voraussetzung für eine Förderung ist u. a., dass die Maßnahme den fachlichen Anforderungen der Denkmalbehörde entspricht. Insbesondere sind die denkmalfachlichen Auflagen in der Baugenehmigung oder der denkmalrechtlichen Genehmigung gemäß § 10 NDSchG zu beachten. Eine Förderung kann auch davon abhängig gemacht werden, dass zuvor grundlegende Mängel am Gebäude beseitigt werden. 

Besonders zu beachten ist, dass eine Maßnahme, die vor der Bewilligung von Fördermitteln begonnen worden ist, nicht mehr gefördert wird. Ausnahmen sind möglich, wenn die Stadt dem vorzeitigen Beginn schriftlich zugestimmt hat.


Rechtsgrundlagen Ortsrecht

Satzung "Stiftung zur Erhaltung von Kulturdenkmalen in Helmstedt", 

Richtlinien über die Gewährung von Fördermitteln für Maßnahmen an Kulturdenkmalen in Helmstedt


Benötigte Dokumente

Für die Beantragung einen Zuschussen werden folgende Unterlagen benötigt:

Förmlicher Antrag "auf Gewährung von Fördermitteln für Maßnahmen an Kulturdenkmalen in Helmstedt" 

Dem Antrag sind entsprechende Kostenvoranschläge (zur besseren Vergleichbarkeit mindestens 2 Angebote) beizufügen.


Formulare

Zuständige Mitarbeiter

Rita Wismann
Bauaufsicht und Bauordnung
Tel: (05351) 17-5224
Fax: (05351) 595714
Zimmer: M214, 2. OG Rathaus
rita.wismann@stadt-helmstedt.de

Theaterspielplan 2016/2017

Der Spielplan für die Theatersaison 2016/2017 liegt vor und kann hier eingesehen werden.

Infos zum Thema Fusion

© Art3D / Fotolia

Bei den Gesprächen über mögliche Fusionen mit den Nachbargemeinden gibt es Fragen und Ängste der Bürger, die beantwortet bzw. gelöst werden müssen.

Damit die Bürger die mögliche Fusion FAIRstehen können, stehen alle relevanten Daten zum Nachlesen bereit.

Gewerbegebiet Barmke-Rennau

Der Landkreis Helmstedt plant gemeinsam mit der Stadt Helmstedt und der Wolfsburg AG die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes nördlich der BAB 2, Abfahrt 60 Barmke / Rennau.

Im Rahmen einer vom Landkreis Helmstedt verfolgten Bauleitplanung soll das Vorhaben mit einer Kombination aus einem Logistikzentrum, der Anlage einer Tank- und Rasteinrichtung für die BAB 2, einem Hotel, einer Systemgastronomie sowie gewerblichen Anlagen im Sinne des § 8 (2) Nr. 4 BauNVO entwickelt werden. Als Bestandteil der letztgenannten Planungskomponente ist dabei die Errichtung einer Kartbahn i.S. einer Anlage für sportliche Zwecke vorgesehen.

Alle Informationen zum Thema finden Sie hier

Stadtverwaltung Helmstedt
E-Mail:     rathaus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 17-0
Fax:        05351 595714
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und nach Terminvereinbarung

Tourismus/Bürgerinfo:
E-Mail:     tourismus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 171717
Fax:        05351 171718

Öffnungszeiten Bürgerbüro
Montag: 8.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag: 08.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 bis 16.00 Uhr
Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 12.30 Uhr

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