Anliegen A-Z

Wohnberechtigungsschein

Vor Bezug einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Mietwohnung (Sozialwohnung) benötigen Sie einen Wohnberechtigungsschein (sogenannter B-Schein), da eine öffentlich geförderte Wohnung nur an Personen vermietet werden darf, deren (Gesamt-) Jahreseinkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet und die einem bestimmten Personenkreis (z. B. Geringverdiener oder Senioren) angehören. In jedem Bundesland können andere Einkommensgrenzen und (oder)  angemessene Wohnungsgrößen maßgebend sein. Daher ist die Gültigkeit des Wohnberechtigungsscheins auf das jeweilige Bundesland beschränkt. 

In Niedersachsen ist am 01.01.2010 das Niedersächsische Wohnraumfördergesetz (NWoFG) in Kraft getreten. Danach gelten für Niedersachsen folgende Grenzen: 

Haushaltsmitglieder   /   Einkommensgrenze   /    angemessene Wohnungsgröße

1 Person                         17.000 €                       bis zu 50 m²

2 Personen                     23.000 €                       bis zu 60 m² 

3 Personen                     26.000 €                       bis zu 75 m² 

Für jede weitere zum Haushalt gehörende Person erhöht sich die Einkommensgrenze um 3.000 € und die angemessene Wohnfläche um 10 m². Sind zum Haushalt rechnende Personen Kinder im Sinne des § 32 Abs. 1 bis 5 Einkommensteuergesetz, erhöht sich die Einkommensgrenze für jedes Kind um weitere 3.000 €. 

Zuständig für die Ausstellung eines Wohnberechtigungsscheines ist jeweils die Kreis- bzw. Gemeindeverwaltung in deren Gebiet die Wohnung liegt, in die der Antragsteller bzw. die Antragstellerin wohnt oder wohnen will.


Rechtsgrundlagen Allgemein

Niedersächsisches Wohnraumfördergesetz (NWoFG)
Allgemeine Gebührenordnung (ALLGO)


Benötigte Dokumente

Für jede zum Haushalt gehördende Person mit eigenem Einkommen, ist dem Antrag auf Erteilung einer Wohnberechtigungsbescheinigung eine Einkommenserklärung einschließlich folgender Unterlagen beizufügen:

  • Verdienstbescheinigungen der letzten 12 Monate
  • Nachweis über andere Einkünfte (z. B. Bescheid über Arbeitlosengeld I oder II, Renten-, Sozialhilfebescheid, BAföG-Bescheid, Nachweis über Unterhalt
  • ggf. Nachweis über Schwerbehinderung
  • ggf. Nachweis über bestehende Schwangerschaft

Weitere Nachweise können im Einzelfall erforderlich sein.


Anfallende Gebühren

Für die Ausstellung einer Wohnberechtigungsbescheinigung wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 18,00 € erhoben.


Formulare

Zuständige Mitarbeiter

Nicole Schmidtchen
Bauaufsicht und Bauordnung
Tel: (05351) 17-5226
Fax: (05351) 595714
Zimmer: M204, 2. OG Rathaus
nicole.schmidtchen@stadt-helmstedt.de

Theaterspielplan 2016/2017

Der Spielplan für die Theatersaison 2016/2017 liegt vor und kann hier eingesehen werden.

Infos zum Thema Fusion

© Art3D / Fotolia

Bei den Gesprächen über mögliche Fusionen mit den Nachbargemeinden gibt es Fragen und Ängste der Bürger, die beantwortet bzw. gelöst werden müssen.

Damit die Bürger die mögliche Fusion FAIRstehen können, stehen alle relevanten Daten zum Nachlesen bereit.

Gewerbegebiet Barmke-Rennau

Der Landkreis Helmstedt plant gemeinsam mit der Stadt Helmstedt und der Wolfsburg AG die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes nördlich der BAB 2, Abfahrt 60 Barmke / Rennau.

Im Rahmen einer vom Landkreis Helmstedt verfolgten Bauleitplanung soll das Vorhaben mit einer Kombination aus einem Logistikzentrum, der Anlage einer Tank- und Rasteinrichtung für die BAB 2, einem Hotel, einer Systemgastronomie sowie gewerblichen Anlagen im Sinne des § 8 (2) Nr. 4 BauNVO entwickelt werden. Als Bestandteil der letztgenannten Planungskomponente ist dabei die Errichtung einer Kartbahn i.S. einer Anlage für sportliche Zwecke vorgesehen.

Alle Informationen zum Thema finden Sie hier

Stadtverwaltung Helmstedt
E-Mail:     rathaus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 17-0
Fax:        05351 595714
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und nach Terminvereinbarung

Tourismus/Bürgerinfo:
E-Mail:     tourismus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 171717
Fax:        05351 171718

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