Insektenfreundliche Wiesengestaltung

Städtischer Blühstreifen im Brunnental

Tipps zur insektenfreundlichen Wiesengestaltung

Eine artenreiche Blumenwiese sieht nicht nur schön aus, sondern bietet  auch zahlreichen nützlichen Insekten einen Unterschlupf und ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Eine Wildblumenwiese anzulegen ist nicht schwer, nachdem man sich auf die entsprechende Größe festgelegt hat (hiervon hängt die Menge an benötigten Saatgut ab) trägt man die ggf. vorhandene Grasnarbe ab und lockert den Boden auf. Bei Bedarf (bei sehr nährstoffhaltigen Böden) lässt sich der Boden mit Sand abmagern. Anschließend kann das Saatgut ausgebracht werden, hierfür verstreut man es gleichmäßig und drückt es anschließen etwas an. Meist werden je nach Saatgutmischung 5 - 10g pro m² benötigt. Die eingesäte Fläche sollte nun über vier bis sechs Wochen feucht gehalten werden. Wichtig bei der Wahl der Samen ist, dass am besten ein regionales Saatgut verwendet wird.  Oft werden mittlerweile im Handel zertifizierte Wildbienenmischungen angeboten.

Wildblumenwiesen machen anschließend nicht besonders viel Arbeit. Diese dürfen nicht gedüngt werden und sollte ein bis zweimal pro Jahr abgemäht werden.  Die erste Mahd ist für Mitte/Ende Juli anzustreben, also meist nach dem Ende der ersten Hauptblüte. Die zweite Mahd sollte frühestens sechs bis acht Wochen später erfolgen.  Für die Mahd eignen sich am besten (Motor-)Sensen und Wiesenmäher. Die gemähten Pflanzen sollte einige Zeit zum Trocknen liegen bleiben, damit sich das Saatgut der Blumen gut auf der Fläche verteilt und erhalten bleibt. Hierzu sollte das Mähgut ab und zu gewendet werden.

Wichtig ist es die Pflanzenreste wieder von der Wiese zu entfernen, damit sich kein nährstoffreicher Humus bildet. So bleibt der Boden Mager und bietet gute Vorrausetzungen für eine artenreiche Wildblumenwiese. Das Mähgut  lässt sich auch als Heu für Kaninchen oder Pferde verwenden oder es kann kompostiert werden und anschließend im Nutzgarten bei der Anpflanzung von heimischen Obst- und Gemüsesorten verwendet werden.

Um Insekten zusätzlich eine bessere Überwinterungsmöglichkeit zu schaffen, bietet es sich auch an einen kleinen ungemähten Saum über den Winter stehen zu lassen. Neben einer richtigen Wildblumenwiese kann man sich aber auch kleine Wildblumeninseln im Garten anlegen, wenn man z.B. nicht über so viel Platz verfügt.

 

Weiterführende Links:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/elemente/22377.html

www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Eine-Wildblumenwiese-anlegen-und-maehen,wildblumenwiese102.html

Beispiel für einen naturnahen Garten mit Wiesenbereich

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