Termine

Sitzungstermine, Tagesordnungen und Vorlagen

Hier finden Sie nicht nur die aktuellen Sitzungstermine, sondern können sich auch Tagesordnungen und Vorlagen aus vergangenen Sitzungen anzeigen lassen.
Nutzen Sie einfach die nachfolgenden Schaltflächen, oder suchen Sie gezielt in Jahrgängen oder Gremien. 

Besonderheit: Die Sitzungen der Ortsräte Emmerstedt, Büddenstedt und Offleben beginnen zur u. a. Uhrzeit mit einem nichtöffentlichen Teil. Der öffentliche Teil folgt dann ca. 30 Minuten später.

Ausschuss für Finanzmanagement (FA)

Dienstag, 01. Dezember 2009 , 17:00 Uhr
Kleiner Sitzungsraum des Rathauses Helmstedt, Markt 1, 38350 Helmstedt



TOP 1 Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Eine Einwohnerfragestunde findet nicht statt.

 
TOP 2 Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 15.09.2009

Protokoll:

Der Ausschuss für Finanzmanagement genehmigt die Niederschrift über die Sitzung am 15.09.2009.

 
TOP 3 Änderung der Straßenreinigungsgebührensatzung; -Erhöhung der Gebühren-

Beschluss:

Die 11. Satzung zur Änderung der Gebührensatzung für die Straßenreinigung in der Stadt Helmstedt vom 11.12.1984 wird in der als Anlage 2 beigefügten Form beschlossen.

Anmerkung:

Die im Beschluss genannte Anlage hat der Vorlage beigelegen.



Protokoll:

Der Vorsitzende verweist auf die Vorlage und ergänzt, dass der Bau-, Umwelt- und Werksausschuss sowie die Ortsräte Emmerstedt und Barmke der Vorlage zugestimmt haben.

Sodann fasst der Ausschuss für Finanzmanagement einstimmig folgenden Empfehlungs-


TOP 4 Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2010; Teilhaushalte 10,13,14,20,21,22 und 66

Beschluss:

Der Ausschuss für Finanzmanagement stimmt dem Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2010 - soweit seine Zuständigkeit gegeben ist – in der beratenen Fassung zu.



Protokoll:

Der Vorsitzende verweist auf die Vorlage.

Zum Teilhaushalt der Stabsstelle 10, Produkt 1162 Gemeindeorgane, Sitzungsdienst, repräs. Veranstaltungen, spricht Herr Dr. Dirksen sein Bedauern darüber aus, dass dem Vorschlag zur Kürzung der Sitzungsprotokolle und der damit verbundenen Personaleinsparung nicht gefolgt werde. Diese Einsparung hätte vorgenommen werden können, ohne dass die Helmstedter Bürger von dieser Maßnahme beeinträchtigt worden wären.

Herr Junglas ergänzt, dass sich in den Beratungen der Ortsräte für die Beibehaltung der bisherigen Protokollform ausgesprochen wurde. Wenn dieser Beratung auch weiter zugestimmt werde, müsse eine Zielkorrektur auf der Seite 49 des Haushaltsplan für die Jahre 2010 und 2011 erfolgen. Als weiterführendes Konsolidierungsziel sollte diese Maßnahme ab dem Jahr 2012 wieder in das Haushaltssicherungskonzept aufgenommen werden.

Herr Strümpel äußert Zweifel, dass durch die Änderung der Protokollform der Ausschusssitzungen die genannte Einsparung von rd. 50.000 Euro überhaupt erreicht werden könne. Weiter verweist er noch einmal auf die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Argumentationen der Beschlüsse.

Herr Kalisch unterstreicht die Aussage von Herrn Strümpel und ergänzt, dass eine Informationsweitergabe in einer großen Fraktion schwieriger, als in einer kleinen sei, da nicht nur 3 Leute der Fraktion angehören, die in jedem Ausschuss vertreten seien. Daher sollte schon nachzulesen seien, was ein Fraktionskollege zu den einzelnen Bereichen in den Ausschüssen geäußert habe. Sollte dieser Einsparvorschlag zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen werden, sei zu überlegen, in wie weit das Internet eingesetzt werden könne. Dadurch sei ein Einsparpotential vorhanden, für welches allerdings die Zeit noch nicht gekommen sei.

Herr Strümpel verweist abschließend auf den Wunsch, die Sportlerehrung und den Europaempfang weiterhin jährlich stattfinden zu lassen.

Der Vorsitzende hält fest, dass die für die Stabsstelle 10, Produkt 1152/1162 aus dem Haushaltssicherungskonzept 2009 übernommene Einsparmaßnahme – Wegfall einer Stelle durch Umstellung auf Beschlussprotokolle in allen Fachausschüssen und den Ortsräten – und die neue Haushaltssicherungsmaßnahme ab 2010 – Sportlerehrung und Europaempfang im Wechsel – gestrichen werden.

___________________________________________________________________

Zum Teilhaushalt des Fachbereichs 21, Seite 191, Produkt 1121 Telekommunikation und Informationstechnologie, Investitionen 11210015, 11210016, 11210019, 11210020 und 11210021, stellt Herr Strümpel einen Antrag, den Gesamtbetrag von 59.000 Euro auf 40.000 Euro herabzusetzen.

Herr Dr. Dirksen verweist in diesem Zusammenhang auf die angestrebte interkommunale Zusammenarbeit. Es seien Doppelstrukturen, auch mit dem Landkreis Helmstedt, zu verzeichnen, wo Einsparpotentiale vorhanden seien, die den Bürger nicht direkt betreffen. Als Beispiel führt er den Denkmalschutz, die Bauaufsicht und auch die Theaterunterhaltung an. In diesem Stadium der Haushaltsberatungen könne über diese Einsparpotentiale zwar keine Entscheidung mehr getroffen werden, sollten aber für zukünftige Beratungen wieder anstehen.

Herr Kalisch entgegnet, dass eine interkommunale Zusammenarbeit längst in Angriff und teilweise auch schon umgesetzt wurde. Die Stadt Helmstedt sei aber nur eine Beteiligte von mehreren Kommunen und wenn sie diesen Weg beschreiten möchte, müsse es auch Kommunen geben, die diesen Weg mitgehen möchten. Die CDU-Fraktion habe sich bereits für eine interkommunale Zusammenarbeit ausgesprochen und sei daher auch für konkrete neue Vorschläge immer offen. Es müsse im nächsten Jahr nun Schritt für Schritt vorangegangen werden.

Herr Preuß bringt in Erinnerung, dass eine Zusammenarbeit mit dem Landkreis Helmstedt ein schlechtes Beispiel sei und verweist auf das langwierige Verfahren mit der noch immer nicht umgesetzten kreiseinheitlichen Wirtschaftsförderung. Außerdem verweist er auf eine sich abzeichnende Auflösung des Landkreises Helmstedt und merkt an, dass daher mit diesem Partner eine interkommunale Zusammenarbeit denkbar ungünstig sei. Seiner Meinung nach sollte eine Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten und Gemeinden erfolgen, um eine Größe zu erhalten, die sich neben den benachbarten Städten Braunschweig und Wolfsburg auch behaupten könne, wobei er als Beispiel die Stadt Salzgitter anführt, die auch aus vielen Dörfern bestehe.

Herr Strümpel schließt sich den Ausführungen von Herrn Kalisch an und berichtet, dass bereits intensiv im AWKT über eine interkommunale Zusammenarbeit mit den Städten Königslutter und Schöningen im Bereich Theater diskutiert und trotz Reduzierung der Theatervorstellungen ein Betrag von 5.000 Euro für Werbung in den Haushalt eingesetzt wurde, um eine Werbung in den Nachbargemeinden, bis nach Sachsen-Anhalt hinein, zu ermöglichen. Damit solle eine bessere Auslastung des Theaters erreicht werden.

Frau Klimaschewski-Losch möchte zu diesem Produkt die Ansätze des EDV-Konzeptes (technische Basis - Hardware, Server, Lizenzen usw.) aufgeschlüsselt und in einer der nächsten Ausschusssitzungen vorgelegt bekommen, um zu sehen, ob und in welcher Verbindung sie mit der interkommunalen Zusammenarbeit stehen.

Herr Junglas antwortet, dass zum derzeitigen Zeitpunkt bereits in einigen Bereichen, wie EDV-Betreuung im Finanzwesen und für das Ratsinformationssystem, eine kommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Grasleben, Büddenstedt und Nord-Elm praktiziert werde. Weiterhin finden auch Gespräche mit den Nachbarkommunen und dem Landkreis Helmstedt über eine weiterführende Zusammenarbeit statt. Die bereits bestehende Zusammenarbeit befinde sich aber erst im Prüfungsstadium, Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die Beratungsfortschritte werden in den Ausschüssen vorgelegt.
Zum EDV-Bereich führt er aus, dass vor 2 Jahren mit den Ratsgremien abgestimmt wurde, in diesem Bereich keine Personalreduzierung vornehmen und eine gute EDV-Ausstattung zugrunde zu legen, um auch anderen Kommunen diese Leistung gegen ein entsprechendes Entgelt anbieten zu können. Diese Erträge sollen ebenfalls zur Haushaltskonsolidierung beitragen. Eine Personal- und Arbeitsmittelreduzierung und gleichzeitiges Anbieten von Betreuungsangeboten für andere Kommunen sei aber nicht möglich.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der EDV-Ansätze könne aber vorgelegt und im Ausschuss besprochen werden.

Herr Winkelmann spricht seine Anerkennung über die schriftlich vorgelegten Einsparvorschläge der FDP-Fraktion zum Haushalt 2010 aus, ist aber auch der Meinung, dass diese Sparvorschläge für den kommenden Haushalt etwas spät eingereicht wurden und sollten daher erst im nächsten Jahr für den Haushalt 2011 diskutiert werden.

Abschließend lässt der Vorsitzende über den Antrag von Herrn Strümpel abstimmen, der einstimmig angenommen wird.

___________________________________________________________________

Zum Teilhaushalt des Fachbereichs 22, Seite 209, Produkt 1132 Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Teilposition 131 Aufwendungen für aktives Personal, spricht sich Herr Strümpel namens der SPD-Fraktion gegen die Einrichtung einer neuen EG 9-Stelle in diesem Bereich aus, wodurch sich der Ansatz um 50.000 Euro reduziere.

Der Vorsitzende lässt über diesen Vorschlag abstimmen, der einstimmig angenommen wird.

___________________________________________________________________

Zum Teilhaushalt des Fachbereichs 66, Seite 375, Produkt 6111 Steuern, allg. Zuweisungen und Umlagen, stellt Herr Kalisch namens der CDU-Fraktion den Antrag, die Hebesätze der Grundsteuer A und B, sowie der Gewerbesteuer um jeweils 10 Punkte zu erhöhen. Dieser Schritt sei eine Angleichung an die durchschnittlichen Grund- und Gewerbesteuern vergleichbarer Nieders. Städte, da auch die Stadt Helmstedt alle ihr zur Verfügung stehenden Einnahmen ausschöpfen müsse. Wenn man sich um eine Haushaltskonsolidierung wirklich bemühe, führe leider kein Weg um diese Maßnahme herum.

Herr Strümpel ergänzt, dass sich die beiden großen Fraktionen in diesem Punkt geeinigt haben, da die Auswirkungen durch die relativ geringen Beträge für Ein- und Zweifamilienhäuser vertretbar und bei der Gewerbesteuererhöhung die kleinen Betriebe kaum betroffen seien. Er verweist noch einmal auf die Haushaltskonsolidierung, die auf der Ausgabe-, aber auch auf der Einnahmeseite erfolgen müsse.

Herr Dr. Dirksen weist zum Antrag der CDU-Fraktion auf die Widersprüchlichkeit zur Landes- und Bundespolitik der schwarz-gelben Koalition hin, die sich gegen Steuererhöhungen ausgesprochen haben. Die Helmstedter FDP-Fraktion befürworte erst eine generelle Strukturveränderung des hiesigen Haushalts, bevor eine Steuererhöhung vorgenommen werde.

Herr Strümpel macht darauf aufmerksam, dass selbst bei Schließung aller Einrichtungen und Entlassung sämtlichen Personals der Haushalt nicht ausgeglichen werden könne. Anschließend nimmt er kurz Bezug auf die Landes- und Bundespolitik und führt aus, dass die SPD-Fraktion große Hoffnung darauf setze, dass die Ministerpräsidenten das Steuervorhaben der FDP auf Bundesebene zu Fall bringen, weil es den Kommunen dann finanziell besser gehen werde. Sollte sich aber das Vorhaben durchsetzen, werde sich die Haushaltslage der Kommunen im nächsten Jahr noch dramatisch verschlimmern.

Herr Dehning schließt sich den Ausführungen von Herrn Strümpel an und bemängelt ebenfalls die entwickelten Sparkonzepte der Bundespolitik, die zu Lasten der Kommunen gehen. Zur hiesigen Steuererhöhung ist er ebenfalls der Meinung, dass die geringe Erhöhung kaum Auswirkungen bei den Bürgern haben werden, zumal man sich auch noch im Landesdurchschnitt bewege.

Herr Kalisch antwortet zu den Äußerungen von Herrn Dr. Dirksen, dass er ein Ratsmitglied der Stadt Helmstedt sei und daher auch die Verantwortung für den städtischen Haushalt 2010 trage. Er habe sich viele Gedanken zu dem Thema gemacht und könne daher auch nicht anders entscheiden. Abschließend führt er aus, dass er nicht für den Bundeshaushalt und die Bundespolitik zuständig sei.

Sodann lässt der Vorsitzende über den Antrag von Herrn Kalisch abstimmen, der mit 1 Neinstimme angenommen wird.

___________________________________________________________________

Abschließend lässt der Vorsitzende über die Vorlage abstimmen.

Der Ausschuss für Finanzmanagement fasst mit 1 Neinstimme folgenden


TOP 5 Gesamthaushalt der Stadt Helmstedt für das Haushaltsjahr 2010; Überblick, grundsätzliche Diskussion, Haushaltssicherung, Empfehlungsbeschlüsse

Protokoll:

Herr Junglas gibt einen Überblick über den Haushalt 2010 anhand einer PowerPoint-Präsentation ab.

Ergänzend fügt er hinzu, dass eine Gegenüberstellung von Vergleichszahlen der Haushalte der umliegenden Städte und Gemeinden erst dann möglich sei, wenn auch die anderen Kommunen auf das Neue Kommunale Rechnungswesen umgestellt haben, was noch bis zum Jahr 2012 möglich sei.

Anmerkung:

Die Präsentation ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.

Herr Dr. Dirksen äußert die Bitte, dass sämtliche Möglichkeiten zum Einsparen von allen Fraktionen schriftlich festgehalten werden, um einen Austausch zu ermöglichen und transparent, auch mit der Öffentlichkeit, zu diskutieren, was von den Vorschlägen möglich und auch zumutbar sei. Ebenso spricht er sich für eine Veröffentlichung des Haushalts im Internet aus.

Der Vorsitzende antwortet, dass eine Veröffentlichung des genehmigten Haushalts bereits durch Auslegung im Rathaus erfolge, was seiner Meinung nach völlig ausreichend sei.

Herr Junglas verweist auf die Haushaltspräsentation im Internet, die er für wesentlich übersichtlicher und aussagefähiger als den Haushaltsplan mit über 700 Seiten halte, den der Bürger ohnehin nicht nachvollziehen könne.

___________________________________________________________________

Herr Strümpel stellt zum Fachbereich 11, Seite 73, Produkt 2611 Theater, den Antrag, eine noch nicht in den Haushaltsplan eingearbeitete Reduzierung der Theatervorstellungen auf 7 Abo-Veranstaltungen, was eine Kostenersparnis von 16.000 Euro einbringen werde.

Der Vorsitzende lässt über den Antrag abstimmen, der einstimmig angenommen wird.

___________________________________________________________________

Herr Kalisch stellt zum Fachbereich 11, Seite 87, Produkt 5712 Stadtentwicklung, Teilposition 190 sonstige ordentliche Aufwendungen, den Antrag, die in dem Ansatz enthaltenen Kosten für den Helmstedt See von 50.000 Euro auf 30.000 Euro zu reduzieren. Er führt aus, dass er diese Reduzierung für vertretbar halte, zumal das Ziel zur touristischen Neuschaffung bestehen bleibe.

Der Vorsitzende lässt über den Antrag abstimmen, der einstimmig angenommen wird.

___________________________________________________________________

Herr Kalisch stellt weiter den Antrag, im Fachbereich 12 auf Seite 119, Produkt 2111 Grundschulen, einen Betrag von 40.000 Euro für den Anstrich der Turnhalle Ostendorf in den Haushalt einzustellen. Die Durchführung der Maßnahme solle aber erst nach Fertigstellung der Straßensanierung erfolgen.

Herr Winkelmann fragt dazu an, ob dieses Gebäude schon wärmegedämmt sei.

Herr Junglas antwortet, dass ihm die Dämmung des Gebäudes nicht bekannt sei, worauf Herr Preuß vorschlägt, dass Herr Kalisch seinen Antrag zurückziehen und eine Prüfung erfolgen solle, ob das Gebäude bereits gedämmt sei. Sollte das nicht der Fall sein, müsse man sich erst für eine Dämmung entscheiden, bevor gestrichen werde.

Herr Junglas sagt eine Prüfung bis zum nächsten VA zu, ob die Anbringung einer Wärmedämmung an diesem Gebäude überhaupt möglich sei.

Herr Kalisch möchte trotz der Bedenken und anstehenden Prüfung den Betrag in den Haushalt eingestellt haben.

Herr Dr. Dirksen merkt an, dass die Wärmedämmung eine ökologische Maßnahme sei und ist der Meinung, dass man für die Dämmung die Gelder der ökologischen Einzelmaßnahmen, zumindest für ein Jahr, einsetzen bzw. umschichten könne. Angesichts der derzeitigen Haushaltssituation halte er dieses Verfahren für sinnvoll und notwendig.

Herr Winkelmann antwortet, dass die neu eingesetzten 4.000 Euro für die Förderung ökologischer Einzelmaßnahmen für eine derartige Wärmedämmung nicht ausreichen werden.

Sodann lässt der Vorsitzende über den Antrag von Herrn Kalisch abstimmen, der mit 1 Gegenstimme angenommen wird.

___________________________________________________________________

Herr Strümpel stellt zum Fachbereich 32, Seite 355, Produkt 5511 Unterhaltung und Entwicklung von Grün-/Kompensationsflächen, Teilposition 150 Frühjahrsputz, den Antrag, die Kosten auf 1.500 Euro zu senken und noch einmal über das Gesamtkonzept nachzudenken, wobei man sich nur noch auf die Schulen fixieren sollte, da diese Maßnahme erheblich zum Umweltbewusstsein beitrage. Es könne dann auch nur noch am Freitag durch die Grundschulen und freiwilligen Helfer geputzt werden. Dieser Vorschlag wurde bereits mit der Verwaltung besprochen, die ein Konzept zum Stadtputz mit Höchstkosten von 1.500 Euro finden werde.

Sodann lässt der Vorsitzende über den Antrag von Herrn Strümpel abstimmen, der einstimmig angenommen wird.

___________________________________________________________________

Herr Dr. Dirksen stellt einen Antrag auf Streichung der Landesgartenschau aus dem Haushalt 2010. Es seien dafür zwar keine Mittel eingesetzt, aber es soll dokumentieren, dass die Stadt Helmstedt durch die fehlenden Zuschüsse des Landes und durch die derzeitige Haushaltssituation nicht in der Lage sei, diese Gartenschau durchzuführen. Auch im Sinne von Wahrheit und Klarheit sollte dieser Ansatz gestrichen werden.

Herr Kalisch widerspricht diesen Ausführungen aufs Schärfste, da er der Meinung sei, dass man Visionen haben sollte. Wer könne denn sagen, ob das Land Niedersachsen evtl. im nächsten oder übernächsten Jahr nicht doch irgendwelche Finanzierungstöpfe öffne und Mittel für eine Bezuschussung fließen werden. Der Stadt Helmstedt schade es nicht, wenn für diesen Ansatz keine Mittel in den Haushalt eingestellt, aber dadurch dokumentiert werde, dass dieses Ziel zu einem späteren Zeitpunkt angesteuert werde. Die Beibehaltung der Zielsetzung schade nicht, solange keine Gelder angefasst werden. Wie die touristische Entwicklung in den kommenden Jahren fortschreite, könne man heute, auch unter Berücksichtigung der Schöninger Speere, nicht absehen. Sicherlich werde die Stadt Helmstedt zu einem Zeitpunkt vom Land Niedersachsen aufgefordert, sich zu dem Vorhaben zu äußern und müsse dann eine Entscheidung treffen. Aber schon jetzt ein Zeichen setzen, welches eigentlich nicht beabsichtigt sei, halte er für kontraproduktiv. Er bittet die FDP-Fraktion unter Zugrundelegung seiner Argumente, ihre Absicht noch einmal zu überdenken. Gerade bei der touristischen Entwicklung der hiesigen Region könne es sein, dass auch die Stadt Helmstedt noch einmal eine Chance bekomme und wenn es auch nur das Zeichen sei, das Vorhaben in einer Schublade parat zu halten, weil sich evtl. zu einem späteren Zeitpunkt Möglichkeiten zur Umsetzung auftun werden. Die Region brauche Visionen, denn nur so könne sie sich weiter entwickeln. Der Tourismus sei das Einzige, was die Gegend hier noch zu bieten habe.In diesem Zusammenhang müsse sich auch über die Schöninger Speere unterhalten werden, denn wenn das Projekt anlaufe, werde die Stadt Schöningen die Investition und die Betreibung nicht allein meistern können. Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit werde die Stadt Helmstedt um eine Beteiligung mit einem Zuschussbetrag nicht herumkommen. Umgekehrt erwarte er für die Stadt Helmstedt, dass sich die anderen Kommunen auch finanziell am Helmstedt See beteiligen. Vielleicht werde die Politik sogar um eine Zeichensetzung bis zur Ratssitzung durch Bereithaltung eines Betrages von 3.000 Euro für ein derartiges touristisches Projekt nicht herumkommen, was nach außen deutlich mache, dass die Stadt Helmstedt auch durch Tätigwerden bereit sei, interkommunale Zusammenarbeit zu betreiben.

Herr Dr. Dirksen zieht aufgrund dieser Ausführungen seinen Antrag zurück, führt aber aus, wenn sich diese Dinge nicht dramatisch zum Positiven wenden, könne eine Umsetzung des Vorhabens nicht erfolgen, was dann auch in der Öffentlichkeit kundgetan werden müsse.

Herr Strümpel ist ebenfalls der Auffassung, solange keine finanziellen Mittel in den Haushalt eingestellt werden und auch keine Gelder fließen, sollte die Stadt Helmstedt auch nicht einen derartigen Beschluss fassen, ohne dazu aufgefordert zu werden und somit das Land Niedersachsen auch nicht aus der Pflicht zu nehmen. Derzeit bestehe für ihn auch kein Handlungsbedarf.

 
TOP 6 Bekanntgaben  
TOP 6.1 Liquiditätsplanung für das 4. Quartal 2009

Protokoll:

Der Vorsitzende verweist auf die schriftlich vorliegende Bekanntgabe.

Der Ausschuss für Finanzmanagement nimmt die Bekanntgabe zur Kenntnis.


TOP 7 Beantwortung von Anfragen aus vorigen Sitzungen

Protokoll:

Eine Beantwortung von Anfragen aus vorigen Sitzungen findet nicht statt.

 
TOP 8 Anfragen und Anregungen

Protokoll:

Anfragen werden nicht gestellt und Anregungen nicht gegeben.

 

Zurück zur Übersicht

Theaterspielplan

 

Saal des Brunnentheater mit Blick auf die Bühne mit roten Vorhang und den großen Kronleuchter

Die Edelhöfe

Logo der Kreis- Wohnungsbaugesellschaft

Zusammen mit der Stadt Helmstedt entwickelt die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH ein aktives Flächenmanagement. Hieraus folgern verschiedene Thesen zur Stadtentwicklung, die in einem Leitbild zusammen gefasst wurden und die wir Ihnen über diesen Link zum Nachlesen anbieten.

Gewerbegebiet Barmke-Autobahn

Der Landkreis Helmstedt plant gemeinsam mit der Stadt Helmstedt und der Wolfsburg AG die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes nördlich der BAB 2, Abfahrt 60 Barmke / Rennau.

Im Rahmen der Bauleitplanung ist vorgesehen, das Planungsgebiet mit gewerblichen Anlagen im Sinne des § 8 Baunutzungsverordnung zu entwickeln. Insbesondere für die Logistikwirtschaft bietet das Planungsgebiet durch die unmittelbare Nähe zur BAB 2 eine hohe Qualität. Das Planungsgebiet umfasst nach derzeitigem Stand rund 45 Hektar Gesamtfläche, die sich, bis auf die vorhandenen Feldwege sowie zwei Flächen mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen des sechsstreifigen Ausbaus der BAB 2, im vollständigen Besitz des Landkreises Helmstedt befindet.


Alle Informationen zum Thema finden Sie hier

Stadtverwaltung Helmstedt
E-Mail:     rathaus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 17-0
Fax:        05351 17-7001
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und nach Terminvereinbarung

Tourismus/Bürgerinfo:
E-Mail:     tourismus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 171717
Fax:        05351 171718

Öffnungszeiten Bürgerbüro Helmstedt
Montag: 08.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag: 08.00 bis 12.00 Uhr & 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 bis 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 12.30 Uhr


© 2021 Stadt Helmstedt ǀ Impressum  ǀ Datenschutz  ǀ Sitemap