Termine

Sitzungstermine, Tagesordnungen und Vorlagen

Hier finden Sie nicht nur die aktuellen Sitzungstermine, sondern können sich auch Tagesordnungen und Vorlagen aus vergangenen Sitzungen anzeigen lassen.
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Besonderheit: Die Sitzungen der Ortsräte Emmerstedt, Büddenstedt und Offleben beginnen zur u. a. Uhrzeit mit einem nichtöffentlichen Teil. Der öffentliche Teil folgt dann ca. 30 Minuten später.

Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Innenstadt und Stadtentwicklung (AWTIS)

Mittwoch, 21. November 2012 , 17:00 Uhr
Kleiner Sitzungsraum des Rathauses Helmstedt, Markt 1, 38350 Helmstedt



TOP 1 Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Eine Einwohnerfragestunde findet statt.

 
TOP 2 Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 26.09.2012 - abgesetzt -

Protokoll:

Die Genehmigung der Niederschrift wird von der Tagesordnung abgesetzt, da die Niederschrift nicht vorliegt.

 
TOP 3 Messebeteiligungen 2013; Bericht über erfolgte Messebeteiligungen und Kooperationen

Protokoll:

Herr Gehrke verweist auf die Vorlage und fragt, von welcher Seite die Anregung zum Deutschen Wandertag gekommen sei. 

Herr Metschke erklärt, dass es aus den Reihen des Ausschusses einen Hinweis auf die Messe zum Deutschen Wandertag gegeben habe. Es sei angeregt worden, an dieser Messe teilzunehmen, da die hiesige Region über zahlreiche Wandermöglichkeiten verfüge. Diese Anregung habe man geprüft. In der Vorlage sei nun ausgeführt, weshalb eine Teilnahme an der zur Rede stehenden Messe nicht in Betracht komme.

Herr Gehrke nimmt Bezug auf die verstärkte Nachfrage der Verwaltung bei den Beherbergungsbetrieben, wodurch die Gäste auf Helmstedt aufmerksam geworden sind. Für ihn sei von Interesse, ob es hier schon ausgewertete Daten gebe. Sollte dies der Fall sein, so bitte er darum, die Auswertung dem AWTIS zur Kenntnis zu geben. Auch sollte der Ausschuss über die Übernachtungszahlen einschl. der Begegnungsstätte St. Ludgeri und der Politischen Bildungsstätte informiert werden.

Herr Metschke sagt dies für das kommende Jahr zu.

Herr Gehrke fragt, was künftig im Hinblick auf die Messekooperationen geplant sei.

Herr Metschke führt aus, dass der Landkreis einen neuen Messestand geordert habe, der auf einer einheitlichen Rückwand Bilder seiner Kommunen zeige. Diese könnten sich somit unter einem Dach präsentieren.

Herr Ryll macht darauf aufmerksam, dass man nie genau wisse, welchen Erfolg die Teilnahme der Stadt Helmstedt an einer Messe habe. Hier gebe es noch keine genaue Messbarkeit. Er rege daher an, bei den Messen mit kleinen Gutscheinen zu arbeiten. Bei jedem Kontakt könnte man den Messebesuchern Gutscheine aushändigen, mit denen sie bei der Info am Markt kleine Geschenke wie Stadtpläne, Kugelschreiber usw. erhielten. Wenn man auf diesen Gutscheinen vermerke, auf welcher Messe sie ausgegeben worden seien, werde der Erfolg messbar. 


TOP 4 Interaktiver Informationsbildschirm; Präsentation durch die Herren Traumann und Wrede von QIN

Protokoll:

Aufgrund technischer Probleme findet vor diesem Tagesordnungspunkt eine Sitzungsunterbrechung von ca. 20 Minuten statt.

Herr Wrede führt aus, dass die Quartiersinitiative Neumärker Straße Projekte wie die Möblierung und das Beleuchtungskonzept erfolgreich abgeschlossen habe. Nun wolle man einen weiteren Impuls für das Quartier setzen. Man habe vor, am Hausmannsturm einen Informationsbildschirm zu installieren, welcher die bisherigen Schaukästen, die inzwischen „in die Jahre gekommen seien“, ersetzen solle. Informationsbildschirme wie den hierfür vorgesehenen finde man sonst nur an Bahnhöfen und Flughäfen. Dort werde bereits mit einem technisch ausgefeilten System sehr gut informiert. Darüber hinaus würde Unterhaltung, Wetter, Werbung u. a. dargestellt.  Man habe das geplante Konzept erfolgreich auf seine Machbarkeit hin geprüft. Der Info-Bildschirm sollte alles beinhalten, was auch gegenwärtig in den Schaukästen vorhanden sei. Hierbei handele es sich nicht nur um städtisches Informationsmaterial, sondern auch um Kino- und Theaterprogramme und vieles mehr. Dies setze eine Abstimmung mit den Beteiligten voraus, die bereits erfolgt sei. Die Kinobetreiber würden sich sehr gern an dem Projekt beteiligen. Dies sei technisch auch kein Problem, denn alles, was in Papierform in den Schaukästen ausgehängt und gewechselt werde, gebe es inzwischen auch digital. Insofern könne es über eine zentrale Stelle in das Info-Bildschirm-System eingespeist werden. Der Bildschirm habe gewisse Anforderungen auch insofern, als dass er gegen Kälte, Feuchtigkeit und Vandalismus geschützt werden müsse. Man wolle eine Bedientaste installieren, damit eine Interaktion zwischen dem Betrachter und dem System erfolgen könne. Der Benutzer solle sich die Informationen heraussuchen können, nach denen er gezielt suche. Die finanzielle Größenordnung werde bei ca. 11.000 Euro liegen. Daher habe man sich auch die Frage gestellt, inwiefern man Werbung von Helmstedter Geschäften oder auch von anderen Unternehmen in den Bildschirm mit einbringen könne. Die betroffenen Firmen könnten für die Werbung einen Obolus zahlen, um sich an den Kosten für den Bildschirm zu beteiligen. Seitens der Verwaltung wurde in diesem Zusammenhang jedoch darauf hingewiesen, dass es einen Vertrag mit der Deutschen Städte-Medien GmbH gebe, in dem derartige öffentliche Flächen geregelt seien. Insofern müsse noch die Frage geklärt werden, ob die Deutsche Städte-Medien GmbH dazu bereit sei, die rechtlichen Voraussetzungen entsprechend zu gestalten. Darüber hinaus sei die Frage zu erörtern, ob die Deutsche Städte-Medien GmbH nicht sogar dazu bereit sei, das gesamte Projekt zu tragen und die Werbefläche selber zu vermarkten. Hier müsse noch eine Abstimmung erfolgen. Erst dann könne man sagen, welche öffentlichen Gelder man beantragen müsse und welche privaten Mittel beigesteuert werden könnten. Die Finanzierung der Möblierung und der Beleuchtungskonzepte habe man maßgeblich auch aus privaten Geldern ermöglichen können. Wenn dies nun wieder gelingen könnte, wäre das sehr erfreulich.

Herr Traumann ergänzt, dass der Info-Bildschirm selber eine Größe von 55 Zoll habe. Dies seien 1,40 m in der Diagonale. In dieser Größe dargestellte Bilder und Texte seien deutlich erkennbar und lesbar. Das Gehäuse sei vandalismusgeschützt und habe auch eine Heizung. Eine Beschädigung der Geräte durch Feuchtigkeit werde somit verhindert. Vorgesehen sei ein Edelstahlgehäuse mit drei großen Tasten (Zurück, Vor und Stopp), die auch für ältere Menschen gut zu bedienen seien. Würden die Tasten nicht mehr betätigt, so laufe der Bildschirm nach einer bestimmten Zeit weiter. Darüber hinaus werde es eine Navigationsleiste geben, durch die man per Tastendruck auf die jeweils gewünschten Seiten gelange. Es könnten auch kleine Trailer und Filme mit eingespielt werden. Er denke hier z. B. an einen Werbefilm über den Lappwaldsee. Im Hinblick auf die Aktualisierung des Gerätes gebe es zwei Varianten. Zum Einen bestünde die Möglichkeit der Anbindung ans Internet. Zu diesem Zwecke könnte man im oberen Bereich des Hausmannsturms einen Router platzieren. Von dort aus könnten die berechtigten Personen auf das System zugreifen. Der hierfür benötigte Strom sei vorhanden. Die zweite Variante, die keine monatlichen Kosten verursachen würde, wäre die Reaktivierung der Funkstrecke, die man seinerzeit für die Webcam in der Neumärker Straße genutzt habe. Dies würde einen direkten Zugriff auf das System über das Netzwerk der Stadt Helmstedt erlauben. Die Aktualisierung des Gerätes könnte dann direkt vom Rathaus aus vorgenommen werden. Die daraus resultierenden Folgekosten in Höhe von 20 bis 30 Euro dürften das Projekt sicher nicht in Frage stellen. Wenn die Klärung mit der Deutsche Städte-Medien GmbH erfolgt sei, würde man wieder auf den Ausschuss zukommen mit einer klaren Aussage, welche Möglichkeiten man habe und wie sich die Finanzierung aus öffentlichen und privaten Mitteln darstellen werde.

Herr Ryll fragt, ob es auch die Chance gebe, das Projekt von Seiten des Landes fördern zu lassen.

Herr Traumann verneint dies.

Herr Metschke ergänzt, dass man darüber hinaus geprüft habe, ob noch Restmittel vorhanden seien von den Geldern, die man seinerzeit dem Innenstadtausschuss zur Verfügung gestellt habe. Dies sei leider auch nicht der Fall.

Frau Schadebrodt weist darauf hin, dass sich eventuell auch Fördermöglichkeiten ergeben könnten durch die neuen Richtlinien, die nun auf europäischer Ebene erarbeitet würden.

Herr Gehrke fragt, ob man über den Bildschirm auch auf Übernachtungsmöglichkeiten und freie Kapazitäten in der Stadt hinweisen könnte. Er denke auch daran, dass man weitere Terminals in Schaufenstern z. B. in der Info am Markt installiere. Dort würde sich insbesondere die Darstellung der Übernachtungsmöglichkeiten anbieten.

Herr Traumann erklärt, dass dies durchaus machbar wäre. Hier sei jedoch ein gewisser Aufwand gegeben, da man u. a. die Pensions- und Hotelbetreiber involvieren müsste. 

Frau Gogolin fragt, wer das System dauerhaft verwalten und pflegen werde.

Herr Wrede antwortet, dass dies lt. bisheriger Abstimmung von der Verwaltung geleistet werden könne. Details seien hier jedoch noch nicht geklärt. 

Herr Metschke macht darauf aufmerksam, dass sich umfassende Informationen zu den  Übernachtungsmöglichkeiten an der Walbecker Straße gegenüber der Autobahnabfahrt befänden. Von dort aus würden die Gäste nach Helmstedt kommen und somit würden sie die Informationen dort auch benötigen. Ortsfremde würden üblicherweise nicht in die Innenstadt fahren, um sich von dort aus ein Hotel zu suchen. Unabhängig davon gebe es noch viele andere Dinge, die man in das System aufnehmen könnte. Er denke da insbesondere an das "Angebot des Monats". Er wolle jedoch auch daran erinnern, dass das System umso komplizierter werde, je mehr Informationen man dort einspeise. Man benötige eine gewisse Bedienungseinfachheit und diese wäre irgendwann nicht mehr gegeben. Auch dürfe man nicht vergessen, dass Personen, die den Info-Bildschirm passieren würden, immer nur die aktuelle Information präsentiert bekämen anders als in den Schaukästen, wo Kino- oder Theaterplakate ständig präsent seien. Er persönlich würde es als sinnvoll erachten, wenn Info-Bildschirme dort installiert werden könnten, wo Menschen sich zwangsläufig aufhielten und Wartezeiten hätten wie z. B. an Bushaltestellen oder in Arztpraxen. Die Fußgängerzone sei stark frequentiert. Die Passanten hätten es zum Teil auch eilig und wollten nicht aufgehalten werden. Unabhängig davon wäre es sehr positiv, wenn man die alten Schaukästen am Hausmannsturm entfernen und ein modernes Medium installieren würde. Für die Verwaltung sei von Interesse, wie sich der Ausschuss zu der Angelegenheit insgesamt positioniere und ob man das Vorhaben weiter vorantreiben solle. Auch müsste darüber gesprochen werden, ob für das Projekt evtl. Mittel in den Haushalt des Jahres 2014 eingestellt werden sollten.

Herr Dr. Possemeyer begrüßt das Vorhaben sehr. Der Kontrast zwischen historischen Gebäuden und modernster Technologie sei auch aus städtegestalterischer Sicht sehr attraktiv. Das gesamte Projekt erscheine ihm finanziell überschaubar. Es sei jedoch von großer Bedeutung, dass das System laufend gepflegt werde und immer aktuell sei. Wenn dies leistbar sei, so sollte man auch nach weiteren Standorten suchen,

Herr Gehrke schließt sich dem an. Eine Finanzierung könnte seines Erachtens auch über Werbung erfolgen. Die Anregung von Herrn Metschke erachte er als sehr gut. Die Möglichkeit, die Bildschirme zu installieren überall dort, wo Menschen warten müssten (z. B. in Arztpraxen oder auch Banken), wäre seines Erachtens der größte Pluspunkt mit einer enormen Zukunftsperspektive. Man sollte also am Hausmannsturm beginnen mit der Zielrichtung, das System später breitmöglich anzubieten.

Herr Dr. Possemeyer weist in diesem Zusammenhang auch auf den Bahnhof hin. Hier würde man auch die auswärtigen Gäste der Stadt entsprechend erreichen.

Herr Ryll fragt, worauf sich die genannten Kosten in Höhe von 11.000 Euro beziehen würden. Für ihn sei von Bedeutung, ob jedes weitere Gerät Anschaffungskosten in derselben Höhe verursachen würde.

Herr Traumann verneint dies. Die Kosten in Höhe von 11.000 Euro für das Gerät am Hausmannsturm würden größtenteils aus dem Wetterschutzgehäuse und dem großen Bildschirm resultieren. Auch der Zugang zum Internet verursache Kosten. Das System würde jedoch auch ohne Internetzugang realisiert werden können. Dies wäre sicher ein wichtiger Punkt, wenn man es breitflächig anbieten wolle. Man müsste dann darüber nachdenken, ob tatsächlich an jedem Terminal ein Internet-Zugang benötigt werde. In einem wettergeschützten Raum wie z. B. einer Arztpraxis würde man zudem erhebliche Kosten sparen können, da das Gehäuse nicht wetter- und vandalismusgeschützt sein müsse und auch kleiner sein könne.

Frau Gogolin fragt, ob es denkbar wäre, dass neben dem "Angebot der Woche" auch der von helmstedt aktuell erstellte Einkaufsführer dargestellt werden könne.

Herr Traumann weist darauf hin, dass es hier bereits erste Gespräche mit helmstedt aktuell gegeben habe. Der Einkaufsführer könnte ebenfalls in den Info-Bildschirm integriert werden. Er wolle jedoch zu bedenken geben, dass man das System nicht zu kompliziert gestalten dürfe, denn irgendwann würden drei Bedientasten nicht mehr ausreichen. Wenn der Benutzer im Einkaufsführer nach bestimmten Branchen suche, so müsse er auch mit Buchstaben arbeiten. Hierfür wäre bereits wieder eine herkömmliche PC-Tastatur erforderlich.

Frau Schadebrodt betont, dass sie trotz anfänglicher Skepsis inzwischen voll und ganz hinter dem Projekt stehe. Was die Finanzierung betreffe, so hoffe sie jedoch sehr, dass diese vollständig über Fördergelder und Spenden erfolgen könne. In Anbetracht der angespannten Haushaltlage hätte sie Probleme damit, für das Projekt Mittel in den Haushalt einzustellen. 

Herr Ryll schließt sich dem im Namen der CDU-Fraktion an. In Anbetracht der Haushaltslage müsse man versuchen, das Projekt durch Werbung, Sponsoring und evtl. auch über die Deutsche Städte-Medien GmbH zu finanzieren. Seines Erachtens sollte man den Info-Bildschirm auch nicht überfrachten. Ein derartiger Bildschirm könne nur über Bilder und Filme attraktiv gemacht werden. Kurze und knappe Infos seien völlig ausreichend. Er gehe nicht davon aus, dass Passanten darüber hinausgehende Informationen über das System abrufen würden. Daher sollte man diese auch nicht anbieten. 

Auch Frau Gogolin vertritt die Auffassung, dass man in Zeiten knapper Kassen keine Haushaltsmittel zur Verfügung stellen könne, so sehr sie das Projekt auch begrüße.

Frau Sönmez regt an, neben dem Bildschirm eine Säule aufzustellen, an der man gegen einen kleinen Betrag in Höhe von 50 Cent oder 1 Euro Informationsblätter über Hotels und andere Angebote der Stadt erhalten könne.

Herr Gehrke erinnert daran, dass die SPD-Fraktion ein Projekt wie das nun Vorgestellte jahrelang gefordert habe. Unabhängig davon dürften möglichst keine Kosten entstehen. Er denke nach wie vor über den Standort Hausmannsturm hinaus. Das System sollte in großem Maßstab und auf breiter Front angeboten werden. Je mehr Standorte es gebe, umso größer sei die Refinanzierung, die über Werbung erfolgen könne. Das System müsste auch nicht von der Stadt gepflegt werden. Die Aufgabe könnte an ein Unternehmen aus dem Medienbereich übertragen werden, das hier gewinnbringend arbeite.  Wenn es zu einer Mischfinanzierung kommen sollte, so wolle er nicht von vornherein ausschließen, dass sich die Stadt mit einem kleinen Beitrag beteilige.

 
TOP 5 Vorstellung der Umfrageergebnisse von helmstedt aktuell/Stadtmarketing durch Frau Schadebrodt

Protokoll:

Aufgrund technischer Probleme findet vor diesem Tagesordnungspunkt eine Sitzungsunterbrechung von ca. 10 Minuten statt.

Frau Schadebrodt erklärt, 621 Personen aller Altersgruppen zur Helmstedter Innenstadt befragt zu haben.

Das Ergebnis der Befragung ist dieser Niederschrift als Anlage beigefügt.

Herr Gehrke bedankt sich in Namen des gesamten Ausschusses bei Frau Schadebrodt für das, was sie mit der Umfrage geleistet habe.

Herr Walter schließt sich dem an. Frau Schadebrodt habe hier gemeinsam mit ihren zwei Helferinnen von helmstedt aktuell, Frau Beckmann und Frau Schwob, sehr viel Zeit investiert.

Frau Abry erinnert daran, dass es die von der Bevölkerung vermissten Geschäftszweige wie Elektrogeräte, Lederwaren und Spielwaren in der Vergangenheit durchaus gegeben habe. Sie frage sich, woran diese Branchen gescheitert seien.

Herr Gehrke regt an, dies in einer der kommenden Sitzungen zu diskutieren. Daher bitte er darum, die Thematik „Innenstadt“ auch auf der Tagesordnung für die nächste Ausschusssitzung vorzusehen. Zudem müsse man versuchen, die Konsequenzen zu ziehen aus dem, was Frau Schadebrodt vorgetragen habe. Hierbei spiele auch die von Frau Abry aufgeworfene Frage eine große Rolle.

Frau Gogolin geht davon aus, dass insbesondere Frau Schadebrodt und Herr Wrede hierzu Auskünfte erteilen könnten. Dies wäre für sie von großem Interesse.

 
TOP 6 Sachstand "Kaufhaus Innenstadt" -mdl. - abgesetzt -

Protokoll:

Der Tagesordnungspunkt wird von der Tagesordnung abgesetzt.

 
TOP 7 Bekanntgaben; Verlegung von Jahrmärkten in die Innenstadt

Protokoll:

Herr Metschke macht darauf aufmerksam, dass die FDP/BFH-Gruppe beantragt habe, den Martinimarkt und den Frühjahrsmarkt in die Innenstadt zu verlegen. Dieses Antrages habe man sich angenommen und sei in eine Vorprüfung und Recherche gegangen. Zu einem Endergebnis sei man jedoch noch nicht gelangt, so dass noch keine Vorlage gefertigt werden konnte. Man habe Gespräche geführt mit dem Schaustellerverband und den Beschickern des Martinimarktes. Diese hätten ein grundsätzliches Interesse daran bekundet, die Märkte in die Innenstadt zu verlagern, sofern dies realisierbar sei. Seitens der Verwaltung wurden verschiedene Flächen zur Disposition gestellt. Der Bereich um den Wallplatz herum einschl. des E.ON Avacon-Parkplatzes und des Hortsch-Parkplatzes sei jedoch aufgrund störender Zwischenbauten als nicht realisierbar erachtet worden. Der Marktplatz sei für das Vorhaben zu klein. Der Holzberg scheide aufgrund seines Pflasters und der Topographie aus. Es sei hier viel zu schwierig, gewisse Fahrgeschäfte wie z. B. Auto-Scooter unterzubringen. Daher bleibe als Fläche allein die Harsleber Torstraße einschl. des AOK-Parkplatzes übrig. Diese würde für den Martinimarkt ausreichen, wenn lediglich ein großes Fahrgeschäft wie Auto-Scooter oder „Raupenbahn“ angeboten werde. Die Marktbeschicker könnten sich dies gut vorstellen auch in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Dieser Vorschlag sei auch von helmstedt aktuell positiv aufgenommen worden. Der Frühjahrsmarkt hingegen habe gegenwärtig noch eine Größenordnung, die man im Bereich der Harsleber Torstraße nicht unterbringen könne. Eine entsprechende Verlagerung des Martinimarktes im Herbst des kommenden Jahres wäre also denkbar. Man müsse jedoch noch einige Fragen mit dem Ordnungsamt u. a. im Hinblick auf Parkplätze und die  Anliefermöglichkeiten für die ansässigen Geschäfte klären. Darüber hinaus bestehe noch eine große Problematik dahin gehend, dass im besagten Bereich kein Strom vorhanden sei. Eine Trafo-Station würde Kosten in Höhe von ca. 20.000 Euro verursachen. Hier müsste also noch eine andere Lösung gefunden werden. Er gehe davon aus, dass die Thematik rechtzeitig geklärt sein werde, so dass man in einer der kommenden Ausschusssitzungen darüber beschließen könnte. 

Frau Schadebrodt bedankt sich bei Herrn Metschke für die bereits erfolgten Recherchen. Was den Holzberg betreffe, so gebe sie zu bedenken, dass in anderen Städten mit bergigem Gelände und Kopfsteinpflaster durchaus große Märkte mit Riesenrad usw. stattfänden. 

Herr Ryll spricht sich dafür aus, den Schwerpunkt auf das Harsleber Tor zu legen. So würde auch eine Anbindung an die Braunschweiger Straße gelingen, wo künftig neue Ansiedlungen zu erwarten seien.

 

 
TOP 8 Beantwortung von Anfragen aus vorigen Sitzungen  
TOP 8.1 Anfrage von Frau Mattfeldt-Kloth zum Europäischen Hansemuseum in Lübeck

Protokoll:

In der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Innenstadt und Stadtentwicklung am 03.07.2012 machte Frau Mattfeldt-Kloth darauf aufmerksam, dass im Herbst 2013 das europäische Hansemuseum in Lübeck eröffnet werde. Für sie sei von Interesse, ob Helmstedt hier in irgendeiner Form involviert sei.

Die Anfrage wird wie folgt beantwortet:

Im Januar 2012 fingen die Bauarbeiten für das Europäische Hansemuseum, im nördlichen Teil der zum Weltkulturerbe ernannten Altstadt, in Lübeck an. Das Europäische Hansemuseum wird das erste thematisch geprägte Geschichtsmuseum, das die Hanse in ihrer enormen Vielfalt erforscht und für ein breites Publikum veranschaulichen will. Lübecks herausragende Bedeutung für die Hanse  (die Stadt war Haupt der historischen Hanse und ist Haupt des 1980 gegründeten Städtebundes "Die Hanse") begründet den geschichtlichen einzigartigen Standort für dieses Museumsprojekt.

Es werden ca. 4.100 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung stehen. Die Gestaltung und Aufteilung der einzelnen Bereiche sind noch in Planung, wobei es voraussichtlich einen Bereich für die Städte bzw. die neuen Hansestädte geben wird.

Die Verwaltung hat Kontakt zu einer Mitarbeiterin des Europäischen Hansemuseums hergestellt und erhielt folgende Informationen:

Die Eröffnungsfeier wird voraussichtlich 2014, noch vor den Hansetagen stattfinden. Weitere Planungen zu der Eröffnungsfeier (Ablauf, Teilnehmer etc.) stehen noch aus.

Die Stadt Helmstedt wurde in deren Verteiler mit aufgenommen und erhält künftig aktuelle Informationen zur Entwicklung des Europäischen Hansemuseums.

Zu gegebener Zeit wird über aktuelle Informationen berichtet.

 
TOP 8.2 Helmstedter Universitätstage - Vergabe eines Einheitspreises

Protokoll:

Im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Innenstadt und Stadtentwicklung wurde angefragt, ob im Rahmen der Helmstedter Universitätstage künftig ein „Einheitspreis“ ausgeschrieben werden könnte und dieser Preis bei den Universitätstagen an Personen vergeben könnte, die sich im Sinne des Themas Deutsche Einheit verdient gemacht haben.

Es wurde um Beratung im Beirat Helmstedter Universitätstage gebeten. Der Beirat hat in seiner Sitzung am 24.09.2012 hierzu wie folgt Stellung genommen:

Die Bundeszentrale für politische Bildung verleiht jährlich einen „Einheitspreis-Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“. Mit diesem Preis werden beispielhafte Aktivitäten und zukunfts-weisende Projekte bei der Gestaltung der inneren Einheit gewürdigt. 

Die Preisträger werden für ihren beispielhaften Einsatz beim deutschen und europäischen Einigungsprozess ausgezeichnet.

Die Auszeichnung erfolgt in folgenden Kategorien:

·         Kategorie Menschen – Akteure der Einheit

·         Kategorie Jugend – Zukunft der Einheit

·         Kategorie Kultur – Profil der Einheit  

Helmstedt hatte sich in den Jahren 2003, 2006 und 2012 mit dem Projekt Grenzenlos für den Einheitspreis beworben, zählte jedoch nicht zu den Preisträgern.    

Der Beirat ist der Ansicht, dass die Helmstedter Universitätstage nicht die passende Plattform zur Vergabe eines „Einheitspreises“ sind. Ein „Einheitspreis“ stelle lediglich eine „Starthilfe“ dar. Die Helmstedter Universitätstage hätten sich jedoch bereits etabliert.

Aufnahme weiterer Beiratsmitglieder

Im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Innenstadt und Stadtentwicklung wurde darüber hinaus angeregt, zwei offizielle Vertreter des Rates in den Beirat der Helmstedter Universitätstage aufzunehmen.

Der Beirat hat in seiner Sitzung am 24.09.2012 hierzu wie folgt Stellung genommen:

Im Beirat sind gegenwärtig sachkompetente Mitglieder (siehe Anlage) vertreten, die bei der Themen- und Referentenauswahl unterstützen. Ein Bedarf an weiteren Mitgliedern,  unabhängig von Personen und Institution, wird nicht gesehen. Durch Herrn Bürgermeister Wittich Schobert und Herr Ratsvorsitzenden Dr. Karl Birker wird die Stadt Helmstedt und der Rat der Stadt Helmstedt im Beirat vertreten.    

Termin der 19. Helmstedter Universitätstage:  27. und 28. September 2013

Die Veranstaltung wird sich dem Thema „Das Jahrhundert der Gewalt“ widmen.

Das Programm ist in Arbeit.

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

 
TOP 8.3 Anregung von Frau Rosinski zur Installation von Schließfächern außerhalb des Bahnhofs

Protokoll:

Frau Rosinski hatte in der letzten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Innenstadt und Stadtentwicklung angeregt, Schließfächer außerhalb des Bahnhofs zu installieren.

Herr Metschke nimmt hierzu wie folgt Stellung:

Trotz intensiver Recherchen hat man keinen Betreiber gefunden, der dazu bereit ist, in Schließfächer zu investieren und deren Bewirtschaftung zu übernehmen. Dies ist in der Regel an den Institutsbetreiber (Deutsche Bahn, Flughäfen etc.) gekoppelt. Es gibt lediglich eine Firma, die Schließfächer für Außenbereiche anbietet. Eine Standardanlage besteht hier aus 32 Fächern, wobei ein Fach ca. 850 Euro kostet. Die Anschaffungskosten würden also bei ca. 30.000 Euro liegen. Ein derartiges Projekt ist in Anbetracht der Haushaltslage sicher indiskutabel. 

 
TOP 9 Anfragen und Anregungen; Hinweisschild auf das Juleum

Protokoll:

Herr Gehrke macht darauf aufmerksam, dass es kein Hinweisschild auf das Juleum gebe. Wenn man vom Gröpern komme und nach rechts abbiege, sei zwar u. a. die DTA ausgeschildert, das Juleum jedoch nicht. Er erachte dies als bedauerlich.

 
TOP 10 Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Eine Einwohnerfragestunde findet statt.

 

 

Nachdem die Zuhörer den Raum verlassen haben, beendet Herr Gehrke die öffentliche Sitzung und eröffnet die nichtöffentliche Sitzung.

 

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Theaterspielplan

 

Saal des Brunnentheater mit Blick auf die Bühne mit roten Vorhang und den großen Kronleuchter

Die Edelhöfe

Logo der Kreis- Wohnungsbaugesellschaft

Zusammen mit der Stadt Helmstedt entwickelt die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH ein aktives Flächenmanagement. Hieraus folgern verschiedene Thesen zur Stadtentwicklung, die in einem Leitbild zusammen gefasst wurden und die wir Ihnen über diesen Link zum Nachlesen anbieten.

Gewerbegebiet Barmke-Autobahn

Der Landkreis Helmstedt plant gemeinsam mit der Stadt Helmstedt und der Wolfsburg AG die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes nördlich der BAB 2, Abfahrt 60 Barmke / Rennau.

Im Rahmen der Bauleitplanung ist vorgesehen, das Planungsgebiet mit gewerblichen Anlagen im Sinne des § 8 Baunutzungsverordnung zu entwickeln. Insbesondere für die Logistikwirtschaft bietet das Planungsgebiet durch die unmittelbare Nähe zur BAB 2 eine hohe Qualität. Das Planungsgebiet umfasst nach derzeitigem Stand rund 45 Hektar Gesamtfläche, die sich, bis auf die vorhandenen Feldwege sowie zwei Flächen mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen des sechsstreifigen Ausbaus der BAB 2, im vollständigen Besitz des Landkreises Helmstedt befindet.


Alle Informationen zum Thema finden Sie hier

Stadtverwaltung Helmstedt
E-Mail:     rathaus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 17-0
Fax:        05351 17-7001
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und nach Terminvereinbarung

Tourismus/Bürgerinfo:
E-Mail:     tourismus@stadt-helmstedt.de
Telefon:   05351 171717
Fax:        05351 171718

Öffnungszeiten Bürgerbüro Helmstedt
Montag: 08.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag: 08.00 bis 12.00 Uhr & 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 bis 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 12.30 Uhr


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