Schulterschluss im Helmstedter Revier

Die Menschen im Helmstedter Braunkohlerevier benötigen nach dem Ende der Braunkohleförderung und –verstromung dringend die Unterstützung der Bundesregierung in einer entscheidenden Phase des Strukturwandels.

Seit dem Beginn der Industrialisierung haben die Menschen unserer Region die Lasten des großflächigen Abbaus der Braunkohle und ihrer Verstromung getragen. Sie dürfen jetzt nicht mit den dauerhaften ökologischen und wirtschaftlichen Folgen des Ausstiegs aus der Kohle allein gelassen werden.

So liegt die Wirtschaftskraft durch den Verlust der unmittelbar und mittelbar von der Braunkohle abhängigen Arbeitsplätze im Landkreis Helmstedt bei nur noch knapp 50% des Bundesdurchschnittes. Die Gewerbesteuereinnahmen sind sogar auf nur noch 35% des Bundesdurchschnittes gesunken. Viele Menschen wandern aus dem Revier in die benachbarten Oberzentren ab.

Das Helmstedter Revier muss daher sowohl in das Sofortprogramm für strukturwirksame Projekte in den Braunkohleregionen als auch in das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen aufgenommen werden.

Unsere Petition: Unterstützen Sie das Helmstedter Revier beim Wandel in eine lebenswerte Zukunft!

Begründung

Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ hat in ihrem Abschlussbericht das Helmstedter Revier in den Kreis der vier betroffenen Reviere aufgenommen und gefordert, dass in allen Revieren Strukturbrüche sowie soziale und demografische Verwerfungen für die Menschen vor Ort dringend vermieden werden müssen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Wittich Schobert aus Helmstedt
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