Lappwaldsee: Bürger werden zur Rücksichtnahme aufgerufen

Gemeinsame Presseerklärung
von E.ON Kraftwerke und der Stadt Helmstedt

Mit der Rekultivierung des ehemaligen Helmstedter Tagebaus wird in absehbarer Zeit ein wertvolles Freizeitgelände zur Verfügung stehen. Länderübergreifend entsteht der circa 400 Hektar große Lappwaldsee. Aus aktuellem Anlass möchten die Stadt Helmstedt und E.ON Kraftwerke auf bestimmte Regeln zum Betreten des Naturgebietes hinweisen.

Teile des Wegenetzes am See sind bereits für die Bevölkerung freigegeben. Schon heute werden die Wege gern von Spaziergängern und Radfahrern genutzt. Allerdings sind noch nicht alle Bereiche des ehemaligen Geländes gegenwärtig freizeitlich nutzbar. Da hier ein Gefährdungspotential besteht, befindet sich das Gebiet noch unter Bergaufsicht und steht im Eigentum von E.ON Kraftwerke.

Dies bedeutet: Auf den freigegebenen Wegen kann man sich ungefährdet bewegen. Entlang der Oberkante des ehemaligen Tagebaus weisen Schilder auf ein Betretungsverbot hin. Im Böschungs- und  Uferbereich des Gewässers besteht wegen fehlender Trittsicherheit Lebensgefahr.
„Am vergangenen sonnigen Himmelfahrts- und Pfingstwochenende haben viele Besucher einen Ausflug zum Lappwaldsee unternommen, dort gepicknickt und teilweise auch gegrillt“, erklärt Anja Kremling-Schulz, zuständig für Wirtschaft, Tourismus und Kultur bei der Stadt Helmstedt. Sie bemängelt, dass sich einige Besucher leider nicht vorbildlich vor Ort verhalten haben. Beträchtliche Mengen an Müll wurden liegengelassen und Sitzbänke zerstört. Derzeit werden am Lappwaldsee bewusst keine Abfallbehälter aufgestellt, da die Gefahr der Überfüllung droht. Die Besucher des Sees sind daher aufgerufen, ihre Abfälle aufzusammeln und mitzunehmen, um so die Natur sauber zu halten und eventuelle Flächenbrände zu verhindern. „Der Lappwaldsee befindet sich inmitten eines wunderschönen Naturgebiets. Wenn alle den vernünftigen Weg zwischen Naturschutz und dem Bedürfnis der Menschen nach Erholung gehen, kann die Schönheit des Landschaftsbildes am Lappwaldsee erhalten bleiben“, so Kremling-Schulz. Gemeinsam mit E.ON Kraftwerke möchte die Stadt Helmstedt daher an die Bevölkerung appellieren:„Halten Sie das Gelände nach Ihrem Aufenthalt sauber und bewahren Sie es vor Zerstörung.“

 

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