Nachdem die Stadt Helmstedt aufgrund von Bitten aus der Elternschaft der Kindertagesstätte Ludgeri am Harbker Weg die Verkehrsführung im dortigen Bereich auf eine Tempo-30-Zone verändert hat, nimmt sie nun nach einer mehrwöchigen Testphase diese Verkehrsanordnung teilweise zurück. „Wir haben festgestellt, dass diese Maßnahme in großem Maße nicht auf die Zustimmung der Bevölkerung trifft. Daher nehmen wir nun Anpassungen im Sinne der Verkehrsteilnehmenden vor“, erklärt Bürgermeister Wittich Schobert in einem Pressegespräch.
Ab Donnerstag, 7. Mai, wird daher die Tempo-30-Beschränkung auf der Straße Magdeburger Tor wieder aufgehoben. Damit wird sie wieder von der Eisenbahnbrücke auf der Poststraße bis zum Kreisel des Einkaufszentrums Magdeburger Tor in beide Richtungen zu einer Vorfahrtstraße. Damit kommt die Verwaltung dem Wunsch vieler Helmstedterinnen und Helmstedter nach, diese breit ausgebaute Straße auch als innerstädtische Hauptverkehrsstraße nutzen zu können.
Die geltende Tempo-30-Zone auf dem Harbker Weg soll jedoch unangetastet bleiben. „Unsere Erfahrung zeigt, dass die in Tempo-30-Zonen verbindliche rechts-vor-links-Regel die Geschwindigkeit des Verkehrs wirklich bremst“, führt Schobert aus. Der Harbker Weg könne damit nicht mehr als Rennstrecke genutzt werden. Auch dies sei von der Verwaltung in der Vergangenheit beobachtet worden. „Auf dem Harbker Weg werden wir an einigen Stellen durch zusätzliche „Achtung-Kreuzung“-Schilder auf die rechts-vor-links-Regel hinweisen“, ergänzt der Bürgermeister.
Geprüft wird derzeit zudem, ob der Fußgängerüberweg vor der Kita Ludgeri weiter nach hinten in den Harbker Weg verlegt werden kann, um mehr Sicherheit für die Nutzenden zu schaffen. Zudem soll ein gelbes Blinklicht an der Eisenbahnbrücke installiert werden, um die Verkehrsteilnehmenden auf die Abbiegesituation an der Einmündung zum Harbker Weg aufmerksam zu machen.
