Tierheimbetreibervertrag angepasst

v. l.: Julia Vahldieck, Julian Diedrich und Bürgermeister Wittich Schobert freuen sich über die Anpassung des Tierheimbetreibervertrages

Win-Win-Situation für Stadt und Tierschutzverein - Niedrigere Betriebskosten 

Helmstedt. Ohne Tierheime geht nichts im Tierschutz. Sie leisten vorbildliche Arbeit für entlaufene, ausgesetzte und in Not geratene Hunde, Katzen, Kaninchen und Co. Damit übernehmen sie auch Aufgaben, die eigentlich Städte und Gemeinden leisten müssten. Der Tierschutzverein Helmstedt betreibt seit geraumer Zeit das Tierheim der Stadt Helmstedt für die Stadt Helmstedt und weitere kreisangehörige Kommunen. „Die Kommunen haben dafür bisher die Betriebskosten getragen und einen jährlichen Personalkostenzuschuss gezahlt“, erläutert die städtische Justiziarin Julia Vahldieck, die an der Anpassung der Vertragsbedingungen mit dem Tierschutzverein beteiligt war.

Durch das zuständige Veterinäramt wurden in 2025 neue Anforderungen hinsichtlich Quantität und Qualität von Personal im Tierheim gestellt, welche sich in Auflagen zur erforderlichen Einstellung von zwei ausgebildeten Tierpflegern und weiterer Personalaufstockung äußerten. Dadurch haben sich auch die Personalkosten für den Tierschutzverein seit 2025 stark erhöht. 

„Der Tierschutzverein war nach dem vollständigen Aufbrauchen seiner Rücklagen nicht mehr in der Lage, diese neuen Kosten aufzufangen. Hätten die Kosten weiterhin durch den Tierschutzverein geleistet werden müssen, hätte dies die Kündigung des bisherigen Betreibervertrages und die Rückgabe des Tierheims an die Stadt Helmstedt zur Folge gehabt“, macht Vahldieck deutlich. 

Zur Aufrechterhaltung des Betriebes des Tierheims war daher eine dauerhafte Anpassung der Vertragsbedingungen mit dem Tierschutzverein notwendig. Die Stadt Helmstedt erstattet nun die Personalkosten des Tierschutzvereins voll, soweit der Verein Personal beschäftigt, das den Vorgaben des Veterinäramtes genügt. Alle Personalkosten, die über den geforderten Personalbedarf des Veterinäramtes hinaus anfallen, werden von der Stadt Helmstedt nicht getragen.

„Bei einem Eigenbetrieb des Tierheimes durch die Stadt Helmstedt wären höhere Personalkosten entstanden. Zudem hätte auch das gesamte Inventar kostenpflichtig übernommen bzw. neu beschafft werden müssen. Damit stellt der Betrieb des Tierheimes durch den Tierschutzverein weiterhin die wirtschaftlichere Lösung dar“, führt die städtische Justiziarin aus. 

Im Rahmen der laufenden Vertragsverhandlungen zur Änderung des Tierheimbetreibervertrages hat der Vorstand des Tierschutzvereins daneben angeboten, die Futterkosten zu tragen, da hierfür Spenden eingeworben werden können. Bisher zahlt diese Kosten die Stadt. Der Betreibervertrag wurde ebenfalls dahingehend angepasst. 

Der geänderte Vertrag wurde kürzlich durch Bürgermeister Wittich Schobert und den 1. Vorsitzenden des Tierschutzvereins, Julian Diedrich, unterzeichnet. 

 

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Die Edelhöfe

Zusammen mit der Stadt Helmstedt entwickelt die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH ein aktives Flächenmanagement. Hieraus folgern verschiedene Thesen zur Stadtentwicklung, die in einem Leitbild zusammen gefasst wurden und die wir Ihnen über diesen Link zum Nachlesen anbieten.

Gewerbegebiet Barmke-Autobahn

Der Landkreis Helmstedt plant gemeinsam mit der Stadt Helmstedt und der Wolfsburg AG die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes nördlich der BAB 2, Abfahrt 60 Barmke / Rennau.

Im Rahmen der Bauleitplanung ist vorgesehen, das Planungsgebiet mit gewerblichen Anlagen im Sinne des § 8 Baunutzungsverordnung zu entwickeln. Insbesondere für die Logistikwirtschaft bietet das Planungsgebiet durch die unmittelbare Nähe zur BAB 2 eine hohe Qualität. Das Planungsgebiet umfasst nach derzeitigem Stand rund 45 Hektar Gesamtfläche, die sich, bis auf die vorhandenen Feldwege sowie zwei Flächen mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen des sechsstreifigen Ausbaus der BAB 2, im vollständigen Besitz des Landkreises Helmstedt befindet.


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